Box Office: "Matrix Reloaded" bricht Umsatzrekorde - DER SPIEGEL
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Box Office "Matrix Reloaded" bricht Umsatzrekorde

Der Action-Thriller "Matrix Reloaded" hat an seinem Startwochenende in Nordamerika trotz Altersbeschränkung gleich mehrere Umsatzrekorde gebrochen. In Deutschland reüssierten zunächst Jack Nicholson und Adamn Sandler mit ihrer "Wutprobe".
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New York - Wenige Tage vor dem Kinostart in Deutschland und anderen Ländern Europas hat der futuristische Action-Thriller "Matrix Reloaded" in den USA und Kanada einen neuen Rekord aufgestellt. Die Fortsetzung des Kultfilms "The Matrix" (1999) spielte am Wochenende nach Studioangaben mit 93,3 Millionen Dollar (81,13 Millionen Euro) weit mehr Geld ein, als jemals ein Film mit Alterseinschränkung zuvor. Der erfolgreichste Start eines mit dem Buchstaben "R" versehenen Films war "Hannibal" (2000) mit 58 Millionen Dollar Umsatz.

Zugleich erreichte "Matrix Reloaded" in der Gesamtwertung das zweitbeste Wochenendergebnis aller Zeiten. Besser schnitt bisher nur "Spider-Man" ab. Die Comic-Verfilmung hatte an ihrem Startwochenende im Mai vergangenen Jahres 114,8 Millionen Dollar in die Kino-Kassen gebracht. Allerdings gab es für die Fans des Spinnenmanns keine Mindestalter-Grenze. Dagegen war die "Matrix"-Fortsetzung wegen einiger Gewaltszenen und einem Schuss Sex in den USA erst ab 17 Jahren frei gegeben.

Trotz des "R"-Ratings verdrängte die Matrix den Zauberlehrling Harry Potter auf den dritten Platz der ewigen Startwochenende-Hitliste. "Matrix Reloaded" ist damit finanziell erheblich erfolgreicher als der erste Film. "The Matrix" hatte mehr als vier Wochen gebraucht um so viel Geld einzuspielen wie die Fortsetzung am ersten Wochenende.

Da "Matrix Reloaded" in Nordamerika bereits am Mittwoch gestartet war, muss man auch die feiertagsbedingten Vier-Tage-Wochenenden in das Ranking einbeziehen. An seinen ersten vier Tagen setzte das Action-Spektakel 135, 8 Millionen Dollar um und verweist damit den Rekordhalter in dieser Kategorie auf die Plätze: "Star Wars: Episode II - Attack Of The Clones" war im vergangenen Jahr auch an einem viertägigen Wochenende gestartet, hatte aber "nur" 113 Millionen Dollar eingespielt.

Ab kommenden Donnerstag (22. Mai) dürfte der zweite "Matrix"-Teil auch in Deutschland Kasse machen. Frei gegeben ist er hier ab 16 Jahren. Bereits im November gibt es den dritten und - zumindest vorerst - letzten Teil der Matrix-Saga.

Die anderen Filme in den amerikanischen Box-Office-Charts hatten erwartungsgemäß schlechte Karten: Die Eddie-Murphy-Komödie "Daddy Day Care" machte es sich mit 19,2 Millionen Dollar Umsatz auf dem zweiten Platz bequem. Der Spitzenreiter der vergangenen zwei Wochen, "X-Men 2", verlor jede Menge Zuschauer an die "Matrix" und somit 57 Prozent seines Umsatzes. Mit 17,1 Millionen Dollar blieb da nur der dritte Rang und nach drei Wochen ein Gesamteinspielergebnis von 174 Millionen Dollar.

Ein weiterer Neustart, die romantische Komödie "Down With Love" mit Renée Zellweger und Ewan McGregor, spielte am ihrem ersten Wochenende nur 7,6 Millionen Dollar ein und landete auf Platz vier, gefolgt von dem "Lizzie McGuire Movie" (4,5 Millonen Dollar).

Auch ohne Matrix musste "X-Men 2" unterdessen die Spitze der deutschen Kino-Charts räumen. Die Psychiater-Komödie "Die Wutprobe" konnte auf Anhieb Rang eins für sich sichern. Nach zwei Wochen wurden die Mutanten von Jack Nicholson als und Adam Sandler auf Platz zwei verdrängt. Platz drei ging an die Komödie "Johnny English" mit Rowan Atkinson in der Rolle eines tollpatschigen Geheimagenten.

Die Beziehungskomödie "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen" verabschiedete sich aus den Top drei und belegt diese Woche Rang vier. Aufwärts ging es hingegen für Mowgli und seine Freunde: Disneys "Dschungelbuch 2" machte einen Platz gut und landete auf Rang fünf.

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