Box Office: Monster-mäßig Kasse machen - DER SPIEGEL
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Box Office Monster-mäßig Kasse machen

Hollywood lässt Aliens (schleimig, schnell, fies) auf Predatoren (metallisch, grob, gemein) los und scheffelt monströs viel Geld an Amerikas Kinokassen. In Deutschland ist "(T)Raumschiff Surprise" der Überflieger der Saison: Platz 1 der Film-Charts für Bully Herbigs Science-Fiction-Klamauk.
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Superstart für das Crossover-Spektakel "Alien vs. Predator" vorweisen: Die Science-Fiction-Schlachtplatte um rivalisierende Aliens (US-Werbeslogan: "Wer auch gewinnt, wir verlieren") setzte sich mit 38,2 Millionen Dollar Einspielergebnis an die Spitze der US-Kino-Charts. Auf Platz zwei dann friedliche Teenie-Romanzenkost: "Plötzlich Prinzessin 2" spielte am zweiten Wochenende 23 Millionen Dollar ein.

Der Vorwochenspitzenreiter "Collateral" kam auf akzeptable 16 Millionen Dollar: Michael Manns Thriller mit Tom Cruise als cool gestyltem Profikiller erwirtschaftete damit insgesamt bereits 52,4 Millionen Dollar. Auf Platz vier das knallbunte Comic-Abenteuer "Yu-Gi-Oh: Der Film". Der Chart-Neuling brachte es auf 9,4 Millionen Dollar. Das Schlusslicht der Top Fünf: "Die Bourne Verschwörung" mit Matt Damon und Franka Potente. Einspielergebnis am Wochenende; 8,3 Millionen Dollar.

In Deutschland hat das Raumschiff die Maschinenmenschen abgeschossen: "I, Robot", in der Vorwoche noch Spitzenreiter, wurde von "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" abgehängt. Nach ersten Schätzungen wurde Bully Herbigs Komödien-Hit noch einmal von etwa 700.000 Besuchern gesehen, womit er sein Gesamtergebnis als nunmehr erfolgreichster Film des Jahres auf über sieben Millionen Zuschauer schrauben konnte.

"I, Robot" parkte unterdessen mit 510.000 Kinogängern auf Platz zwei. Auf Platz drei witzeln sich ein grünes Waldmonster, ein geschwätziger Esel und der gestiefelte Kater durch den Animations-Blockbuster "Shrek 2" mit etwa 135.000 Kinogängern, gefolgt von Michael Moores Anti-Bush-Doku "Fahrenheit 9/11 ", die ebenfalls zulegen konnte und auf ungefähr 110.000 Zuschauer kam. "Spider-Man 2" schwang sich zu ca. 70.000 Besuchern auf.

Wenig filmreif: die Starts der Chart-Neuzugänge. Lediglich um den zehnten Platz konkurrieren die beiden besten Neulinge, das französisch-belgische Drama "Liebe mich, wenn du dich traust" (50 Startkopien) und die Teenie-Klamotte "Bekenntnisse einer Highschool Diva" (101 Startkopien), die beide jeweils auf knapp 20.000 Zuschauer kamen.

Alles andere als magisch auch der Kinostart des Küblböck-Streifens "Daniel, der Zauberer". Mit 107 Kopien ging der Film an den Start, brachte es aber nur auf etwa 6000 Besucher. "Stealing Rembrandt" brachte es da schon auf einen besseren Schnitt: Bei 19 Startkopien lockte die dänische Krimikomödie 5000 Zuschauer an. Insgesamt hatten 1,8 Millionen Besucher Lust auf bewegte Bilder.

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