Box Office: "Silver Surfer" brettert voran - DER SPIEGEL
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Box Office "Silver Surfer" brettert voran

In den USA bremst der zweite Teil der Marvel-Comic-Verfilmung "Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer" Soderberghs "Ocean's Thirteen" aus. In Deutschland segelten die Karibik-Piraten und Gauner weiter ganz vorn im Feld.
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Los Angeles/München - Das englische Wort "Marvel" bedeutet "Wunder." Die gleichnamige Comic-Saga ist immer für ein solches gut und nahm mit der Verfilmung von "The Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer" jetzt die Spitzenposition der US-Charts ein.

Der Film um den kosmischen Einzelgänger stieg jetzt in den USA mit 57,4 Millionen Dollar ein, wie "Blickpunkt Film" berichtet. Der erste Teil von "Die Fantastischen Vier" war vor zwei Jahren mit 56,1 Millionen Dollar angelaufen. "Ocean's Thirteen", der dritte Teil der Gaunerstory von Regisseur Steven Soderbergh, der in der vergangenen Woche die Charts anführte, wurde damit auf Platz 2 verwiesen.

Die Komödie "Beim ersten Mal" konnte sich jetzt vor "Pirates of the Caribbean" platzieren. Der Abschluss der Trilogie spielte bisher 237,8 Dollar ein, der Vorgänger hatte nach dem vierten Wochenende bereits ein Gesamtergebnis von 358 Millionen Dollar.

In Deutschland liegen nach wie vor "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" und "Ocean's 13" an der Spitze, allerdings ohne beachtliche Ergebnisse einzuspielen. Johnny Depps Piratenfilm schaffte etwa 310.000 Besucher, damit überstieg er die Fünf-Millionen-Besucher-Marke und sicherte sich so als erster Film in diesem Jahr den deutschen Box-Office-Preis "Bogey" in Platin.

Der beste Neueinsteiger in den deutschen Charts war "Hostel 2". Knapp 80.000 Fans sahen sich den brutalen Schockerfilm an, Teil eins lockte vor einem Jahr mit 173.636 Zuschauern noch doppelt so viele Besucher in die Kinos.

Dahinter landeten in den Top fünf "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis" und mit dem Berlinale-Wettbewerbsteilnehmer "Irina Palm" ein weiterer Neuling: Sam Gabarskis Tragikomödie mit Marianne Faithfull hatte mit mehr als 500 Besuchern pro Kopie den besten Schnitt des Wochenendes.

Insgesamt wurden an diesem Wochenende nur 1,1 Millionen Tickets in Deutschland verkauft. Am kommenden Wochenende dürfte sich der Trend wieder verbessern: Dann läuft "Shrek der Dritte" an.

bos/dpa

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