Box Office Spurwechsel an der Chartspitze
New York/Hamburg - "Panic Room", seit zwei Wochen Spitzenreiter, spielte nach Schätzungen des Studios Columbia Pictures am Wochenende in den USA und Kanada noch einmal rund 11,3 Millionen Dollar (rund 12,8 Millionen Euro) ein. "Changing Lanes" (deutscher Titel: "Spurwechsel") sei dagegen auf 17,6 Millionen Dollar (rund 20 Millionen Euro) gekommen, hieß es am Sonntagabend bei Paramount Pictures.
Der Film mit Ben Affleck und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen erzählt die Geschichte eines eigentlich harmlosen Autounfalls, der die beiden Fahrer in einen gnadenlosen Rachefeldzug hineinzieht. Auch in Spanien, Schweden, Norwegen und Dänemark setzte sich "Changing Lanes" am Wochenende an die ersten Plätze. In Deutschland startet der Film von "Notting Hill"-Regisseur Roger Michel erst Ende August.
Als zweiter Neustart konnte sich die romantische Komödie "The Sweetest Thing" mit Cameron Diaz auf Platz drei der Charts positionieren. Diaz spielt in der Columbia-Produktion eine attraktive junge Frau, die eines Abends nach vielen unbedeutenden Affären endlich den Mann ihres Lebens trifft. Als dieser am kommenden Tag spurlos verschwindet, macht sie sich mit ihrer besten Freundin (Christina Applegate) auf die Suche. 10,3 Millionen Dollar spielte der Film, der am 20. Juni in Deutschland anläuft, von Freitag bis Sonntag in Nordamerika ein.
Der ebenfalls an diesem Wochenende angelaufene Horror-Thriller "Frailty" kam nur auf Platz acht. In dem Film verfolgt ein FBI-Agent einen Serienkiller im US-Bundesstaat Texas, stößt aber bei seinen Ermittlungen auf ein komplexes Familiendrama. Das Regie-Debüt des Schauspielers und Hauptdarstellers Bill Paxton, ein düsterer, eher konventioneller Thriller, setzte 4,2 Millionen Dollar um.
In Deutschland bleibt die in der Eiszeit spielende amerikanische Trickfilm-Komödie "Ice Age" weiterhin der Publikums-Favorit: Der Film konnte seine Mitbewerber auch am vierten Wochenende hintereinander aus dem Feld schlagen. Auf den zweiten Platz schaffte es die neu gestartete Action-Komödie "Showtime" mit Robert De Niro und Eddie Murphy als ungleiche TV-Cops. Die Komödie "Nicht noch ein Teenie-Film" fiel vom zweiten auf den dritten Platz zurück, gefolgt von dem Oscar-Gewinner "A Beautiful Mind". Das neu gestartete Mystery-Drama "Im Zeichen der Libelle" mit Kevin Costner erreichte nur den fünften Platz der Kino-Charts.