Box Office: Superschurke pflockt Vampire - DER SPIEGEL
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Box Office Superschurke pflockt Vampire

Da bleibt von den Blutsaugern nur noch Staub übrig: In den USA hat ein animierter Anti-Held dem neuen "Twilight"-Film in Woche zwei den Garaus gemacht. Der hat sich dafür schon in die deutschen Kinocharts geschummelt - hatte aber gegen "Shrek" das Nachsehen.
Szene aus "Despicable Me": Die Helferlein von Möchtegern-Bösewicht Gru
Szene aus "Despicable Me": Die Helferlein von Möchtegern-Bösewicht Gru

Szene aus "Despicable Me": Die Helferlein von Möchtegern-Bösewicht Gru

Foto: Universal Pictures
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Hamburg/Los Angeles - Bösewicht Gru will den perfekten Coup vollbringen: den Mond stehlen, um endlich seinen Erzfeind abzuhängen und Schurke Nummer eins zu werden. Der Animationsfilm "Despicable Me" (deutscher Titel: "Ich - Einfach Unverbesserlich"), dessen Held Gru ist, hat das gewissermaßen schon geschafft - er ist neu an der Spitze der US-Kinocharts. Dort hat das Debüt der zu Universal gehörenden Produktionsfirma Illumination Entertainment laut boxofficemojo.com 60,1 Millionen Dollar eingespielt - deutlich mehr als erwartet - und damit "Eclipse" klar von Platz eins gestoßen.

"Twilight"-Saga

Die jüngste Folge aus der verlor in Woche zwei fast die Hälfte seiner Zuschauerschaft im Vergleich zum Auftakt: 33,4 Millionen Dollar kamen in die Kassen. Zum Vergleich: Der Erfolgsvorgänger, "New Moon", verlor 2009 nach seinem Startrekord zwar stolze drei Viertel, setzte aber immerhin noch über zehn Millionen Dollar mehr um als jetzt "Eclipse" und hielt sich damit seinerzeit um eine weitere Woche auf dem ersten Rang.

Auf Platz drei kämpft eine Eliteeinheit um Adrien Brody mit den "Predators", feindlichen Aliens, die erstmals 1987 und dann noch mal 1990 in einem Prequel auf Menschenjagd waren. Der neueste, von Nimród Antal ("Kontroll") in Szene gesetzte Teil spielte 25,3 Millionen Dollar ein.

Hinter "Predators" landete "Toy Story 3", das sich solide hält und 22 Millionen Dollar umsetzte. "The Last Airbender" (deutscher Titel: "Die Legende von Aang"), die Überraschung der Vorwoche, beschließt die Top fünf mit einem Einspiel von 17,2 Millionen Dollar.

Shrek statt Fußballfinale

In den deutschen Kinocharts trotzte "Shrek" kleinem und großem WM-Finale sowie Rekordtemperaturen und hielt sich auf Platz eins. 250.000 Zuschauer sahen den vierten Teil der Animationsreihe. Auf dem zweiten Rang konnten sich die "Eclipse"-Vampire festbeißen. Obwohl der Film basierend auf einem Bestseller von Stephenie Meyer erst in dieser Woche offiziell anläuft, wurden bereits Previews angeboten - im Paket mit den anderen beiden Teilen. Die Dreier-Kombi scheint bestens angekommen zu sein: Laut Branchenmagazin "Blickpunkt:Film" dürfte "Eclipse" rund 200.000 Kinogänger gelockt haben.

Ebenfalls gute 135.000 Karten verkaufte der Science-Fiction-Film "Predators", dem somit Platz drei gewiss ist. Die Komödie "Lügen macht erfinderisch" sahen 6000 Zuschauer in nur 39 Kinos, auch "Mahler auf der Couch" und "Mr. Nobody" schafften es unter die ersten zwanzig.

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