Box Office: Triumphzug des Popcorn-Königs - DER SPIEGEL
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Box Office Triumphzug des Popcorn-Königs

Actionreich, unblutig und leicht zu verstehen: Die Amerikaner leiten die Sommer-Saison mit Popcorn-Kino ein. Das Schlachten-Spektakel "The Scorpion King" mit dem Wrestling-Star The Rock ließ am Wochenende die Kassen der US-Kinos klingeln. In Deutschland setzte sich David Finchers Thriller "Panic Room" an die Spitze der Charts.
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New York/Hamburg - Das effektreiche Spektakel aus dem Alten Ägypten spielte nach vorläufigen Studioangaben vom Montag an seinem Premierenwochenende 36,2 Millionen Dollar (40,6 Millionen Euro) in den USA und Kanada ein. Das ist ein neuer US-Rekord. Bisher galt "The Matrix" (1999) als Film mit dem besten April-Start.

Kritiker schreiben den Erfolg von "Scorpion King" vor allem dem Muskelprotz Dwayne "The Rock" Johnson zu, der von seinen TV-Wettkämpfen in der World Wrestling Federation eine Millionen-Gefolgschaft mit sich bringt. Johnson hatte zuvor erst ein einziges Mal, in dem Kinohit "Die Mumie kehrt zurück", vor der Kamera gestanden. "Scorpion King" gilt als unoffizieller "dritter" Teil der erfolgreichen Mumien-Reihe. Das Action-Spektakel von Chuck Russell ("Eraser"), der an diesem Donnerstag (25. April) auch in Deutschland anläuft, sei außerdem simpel, leicht zu verstehen und trotz seiner vielen Kämpfe nicht zu blutig.

Der Action-Thriller "Changing Lanes" verlor demnach seinen Spitzenplatz vom vergangenen Wochenende und landete mit einem Einspielergebnis von 11,1 Millionen Dollar auf Platz zwei. In dem Film liefern sich Ben Affleck und Samuel L. Jackson eine zum Teil recht makabre Schlacht gegenseitiger Racheakten. Der Film kommt Ende August unter dem Titel "Spurwechsel" in die deutschen Kinos.

Sandra Bullock landete mit ihrem neuen Krimi "Murder By Numbers" (9,5 Millionen Dollar) auf dem dritten Rang. Bullock spielt in ihrem jüngsten Film eine Detektivin, die mit der Aufklärung einer Mordserie in einer nordkalifornischen Kleinstadt betraut wird und ihre Untersuchung auf zwei Schüler konzentriert. Dabei kommt heraus, dass sie selbst einige dunkle Flecken in ihrer Vergangenheit hat.

Das Baseball-Drama "The Rookie" mit Dennis Quaid stieg auf Platz vier, gefolgt von David Finchers Thriller "Panic Room", der drei Ränge zurückstecken musste. Die 12 größten Kassenerfolge des Wochenendes brachten ihren Studios insgesamt 93 Millionen Dollar ein. Das entspricht einem Plus von 14 Prozent gegenüber dem vergangenen Wochenende und sogar von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Wochenende.

Auch in Deutschland ist nach fünf Wochen strenger Eiszeit-Herrschaft der Sommer ausgebrochen, allerdings nicht mit Popcorn-Kino, sondern mit einem düsteren Thriller. Der neu gestartete "Panic Room" hat die erfolgreiche amerikanische Trickfilm-Komödie "Ice Age" von der Spitze der deutschen Kino-Charts verdrängt. Auf Rang drei liegt jetzt die Action-Komödie "Showtime". "Nicht noch ein Teenie-Film" folgt an vierter Position. Der Oscar-Gewinner "A Beautiful Mind" ist zwar auf Platz fünf abgerutscht, hält sich aber immerhin seit Wochen hartnäckig unter den Top Fünf.

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