Box Office: "Up" bleibt obenauf - DER SPIEGEL
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Box Office "Up" bleibt obenauf

Pixar im Höhenflug: Der Animationsfilm über einen rüstigen Rentner und seine Ballonreise bleibt in den US-Kinos Spitzenreiter - und hielt Komödienstar Will Ferrell in Schach. Deutsche Kinogänger schwanken zwischen Illuminaten, Teenie-Stars und Terminatoren.
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Hamburg/Los Angeles - Nur 35 Prozent seines Startumsatzes büßte Pixars liebevoller Animationsfilm "Up" am Wochenende in den USA ein - und blieb laut "Blickpunkt:Film" mit 44,2 Millionen Dollar Einspiel unangefochtene Nummer eins der Box-Office-Charts.

Szene aus Pixars "Up": Mit bunten Ballons auf Höhenflug

Szene aus Pixars "Up": Mit bunten Ballons auf Höhenflug

Foto: HO / REUTERS

Dabei war die Konkurrenz gar nicht mal klein: Die Junggesellenparty-Komödie "The Hangover" hatte zwar keine Stars und wegen extremer Zotigkeit ein R-Rating, aber dennoch am Freitag in den Tagesauswertungen der Kinos die Nase vorn. Letztlich reichte es aber nicht, um Pixar vom Thron zu stoßen: 43,3 Millionen Dollar spielte der Männerspaß von Regisseur Todd Phillips ("Starsky & Hutch") in 3269 Kinos ein.

Auf Platz drei landete Brad Silberlings Abenteuerkomödie "Land of the Lost" (deutsch: "Die fast vergessene Welt"). In 3521 Kinos gestartet, setzte das Spektakel mit Starkomiker Will Ferrell aber lediglich auf 19,5 Millionen Dollar um - der erste veritable Flop des Kinosommers in den USA. "Night at the Museum: Battle of the Smithsonian" ("Nachts im Museum 2") folgt auf Rang vier mit 14,6 Millionen Dollar am dritten Wochenende. "Star Trek" beschließt die Top fünf mit 8,4 Millionen Dollar am fünften Wochenende (gesamt: 222,8 Millionen Dollar - und damit der bisher erfolgreichste Film des Jahres in den USA).

"My Life in Ruins", eine romantische Komödie mit "My Big Fat Greek Wedding"-Star Nia Vardalos, startete mit 3,2 Millionen Dollar Umsatz und rutschte gerade noch so eben in die Top Ten: Platz neun.

In Deutschland herrschen derweil jene Terminatoren, die in den USA gar nicht so erfolgreich waren wie zunächst erwartet. Und auch hierzulande ist spürbar, dass ein Terminator-Film ohne Arnold Schwarzenegger nicht mehr ganz so attraktiv ist. Zwar strömten seit dem vorgezogenen Start am Mittwoch rund 600.000 Zuschauer in das 180 Millionen Dollar teure Action-Spektakel "Terminator: Die Erlösung" mit Christian Bale, doch der dritte Teil der Saga, damals noch mit Schwarzenegger, war mit einer soliden Million Besucher in deutschen Kinos angelaufen.

Dahinter setzen die "Illuminati" ihren Feldzug durch die Kinosäle fort. Die Dan-Brown-Verfilmung nahm am Wochenende als erster Titel des laufenden Jahres die weltweite Einspielhürde von 400 Millionen Dollar und lockte allein in Deutschland noch einmal 330.000 Besucher an (gesamt: 3,5 Millionen).

Dritter im Bunde der Spitzenreiter ist das bereits am vergangenen Montag gestartete Teenie-Spektakel "Hannah Montana - der Film". Das singende, klingende Kinovehikel für US-Superstar Miley Cyrus kam von Donnerstag bis Sonntag in 508 Kinos auf 320.000 Besucher, hat aber seit Montag bereits knapp 500.000 Fans in die Kinos gelockt.

"Nachts im Museum 2" hält sich auf Rang vier und konnte mit 320.000 Zuschauern fast identische Zahlen wie am Vorwochenende vorweisen. Platz fünf ging an die romantische Komödie "Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen", die noch einmal 120.000 Besucher im Kino versammelte. Kein weiterer Neustart schaffte es in die Top 20. Insgesamt wurden zwei Millionen Tickets gelöst, ein leichter Anstieg gegenüber den letzten Wochen.

bor

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