Box Office: Washington brennt - DER SPIEGEL
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Box Office Washington brennt

Rachefilme boomen weiter in den US-Kinos. Nach Charterfolgen für "Kill Bill - Vol. 2", "The Punisher" und "Walking Tall" landete jetzt Denzel Washingtons "Man on Fire" auf Platz eins. In Deutschland setzte sich "50 erste Dates" an die Spitze der Top Ten.
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Auch am vergangenen Wochenende führte wieder ein Rache-Film die US-Kinocharts an. Der Neustart "Man on Fire", in dem Denzel Washington einen Ex-Marine spielt, der auszieht, die zehnjährige Pita (Dakota Fanning) aus den Händen der Unterwelt von Mexiko Stadt zu retten, spielte 23 Millionen Dollar ein.

Mit 22 Millionen Einspielergebnis knapp dahinter landete "Alias"-Star Jennifer Garner mit der Komödie "13 going on 30". Die Fernseh-Agentin spielt darin eine 13-Jährige, die sich plötzlich im Körper einer 30-Jährigen wiederfindet.

Der zweite Rachestreifen der Woche, Quentin Tarantinos "Kill Bill - Vol. 2" reihte sich mit 10,4 Millionen Dollar Einspielergebnis auf Platz drei ein. Noch einen Rachefeldzug gibt es auf Platz vier: Die Comicverfilmung "The Punisher" brachte gut 6 Millionen Dollar ein.

Disneys fröhliche Zeichentrickkühe in "Home on the Range" spielten 3,4 Millionen Dollar ein, die Urlaubskomödie "Johnson Familiy Vacation" 3,15 Millionen. Knapp dahinter landete "Scooby-Doo 2: Monsters Unleashed" mit 3,13 Millionen Dollar Einspielergebnis. Ron Perlmans austrainierter Satansbraten "Hellboy" brachte noch einmal 3 Millionen in die Kinokassen und platzierte sich damit an achter Stelle, die märchenhafte Liebeskomödie "Ella Enchanted" mit 2,7 Millionen auf Platz Neun. Das Schlusslicht der US-Charts bildet Schädelspalter "The Rock" in "Walking Tall". Der Film spielte 2,6 Millionen Dollar ein.

Nach einem Zwischenhoch über Ostern hat sich Mel Gibsons "The Passion of the Christ" jetzt aus den Top Ten verabschiedet. Mit 2,1 Millionen Einspielergebnis fiel die blutige Bibeladaption auf Platz elf zurück. Insgesamt hat der Film in den USA jetzt 364 Millionen eingespielt.

In den deutschen Charts landete "50 erste Dates", die Amnesiekomödie mit Adam Sandler und Drew Barrymore, auf Platz eins, knapp vor Tarantinos "Kill Bill: Volume 2", der am Freitag noch die Nase vorn gehabt hatte, wie "Blickpunkt: Film" meldet. Nach ersten Schätzungen wurde die mit 645 Kopien gestartete Romantik-Komödie von etwa 330.000 Besuchern gesehen, während Quentin Tarantinos Abschluss seiner Rachesaga mit Uma Thurman bei 490 Kopien auf ungefähr 280.000 Zuschauer kam. "Vol. 2" läuft damit besser als der im Oktober mit deutlich mehr Kopien angelaufene "Vol. 1 ", der auf 275.000 Kinogänger gekommen war.

Disneys "Bärenbrüder" mussten sich nach fünf Wochen an der Spitze mit etwa 100.000 Besuchern jetzt mit Platz drei begnügen. Dahinter landeten "Dawn of the Dead" mit knapp 70.000 Zuschauern und "Hidalgo" mit etwa 55.000 Besuchern. "Schultze Gets the Blues" durfte am vergangenen Wochenende nur mit einer einzigen Kopie starten, jetzt legte UIP noch einmal 64 Kopien drauf und bescherte dem ungewöhnlichen Film damit auf Platz acht knapp 50.000 Besucher und den besten Schnitt des Wochenendes. Weil die beiden kommerziell hochkarätigen Neulinge zwar solide, aber nicht überwältigend anliefen, liegen die Gesamtzahlen erneut unter 1,5 Millionen Besuchern.

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