Box Office Wild auf Kerle
Hamburg - Die Jungs hauen ganz schön rein: Mit rund 450.000 Besuchern setzte sich "DWK 5 - Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont" gleich an seinem Startwochenende an die Spitze der deutschen Kinocharts. Dabei verfehlte der fünfte Teil zwar die Startergebnisse des vierten und des dritten Teils, die mit 650.000 beziehungsweise 640.000 Besuchern gestartet waren (insgesamt je zwei Millionen Zuschauer). Er startete aber besser als der zweite Teil (rund 350.000 Besucher am Startwochenende, insgesamt 1,5 Millionen Besucher) und das Original (150.000 am Startwochenende, 900.000 Besucher insgesamt).
Platz zwei belegte laut "Blickpunkt: Film" der Vorwochenspitzenreiter "Unsere Erde". Die Naturdokumentation dürfte nach rund 350.000 Besuchern die Eine-Million-Besucher-Marke geknackt haben. Auf dem Bronzerang landete der Dauerbrenner "Keinohrhasen ", den noch einmal rund 170.000 Besucher sehen wollten; Til Schweigers Beziehungs-Komödie hat damit insgesamt mehr als 5,2 Millionen Lachwillige in die Kinos gelockt.
Auf Platz vier der deutschen Kinocharts liegt "27 Dresses" mit dem Grey's Anatomy-Star Katherine Heigl. Die Hochzeitskomödie wollten rund 150.000 Besucher sehen. Heigl dicht auf den Fersen folgt Johnny Depp, der in Tim Burtons Grusical "Sweeney Todd" den teuflischen Barbier aus der Fleet Street mimt. Der oscar-prämierte Film ist mit 140.000 Besuchern der zweitbeste Neuling des Wochenendes.
Zwei andere Neulinge haben die Top Ten dagegen knapp verfehlt: "Die Liebe in den Zeiten der Cholera", eine García-Márquez-Verfilmung mit dem frisch gekürten Oscar-Gewinner Javier Bardem, brachte es auf 40.000 Besucher; James Grays Thriller "Helden der Nacht - We Own the Night" wollten rund 35.000 Kinogänger sehen. Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende an den deutschen Kinokassen rund 1,9 Millionen Tickets gelöst.
In den USA musste "Jumper" seinen Spitzenplatz nach nur einer Woche wieder räumen. Kassenschlager am Oscar-Wochenende wurde "8 Blickwinkel". Pete Travis' Thriller spielte auf 3149 Leinwänden geschätzte 23,8 Millionen Dollar ein; beinahe so viel wie die beiden Nächstplatzierten zusammen. "Jumper" und "Die Geheimnisse der Spiderwicks" lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei, mit leichten Vorteilen für "Jumper".
Der Science-Fiction-Actionfilm um Helden und Bösewichte, die sich rund um die Welt teleportieren können, spielte 12,65 Millionen Dollar ein und liegt nun insgesamt bei rund 56 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorwochenergebnis baute der Film mit Samuel L. Jackson aber fast 50 Prozent ab.
"Die Geheimnisse der Spiderwicks" kam auf 12,6 Millionen Dollar. Das ist ein Drittel weniger als in der Vorwoche. Mark S. Waters' Abenteuerfilm ist dennoch auf einem guten Weg, sollte ungefähr 85 Millionen Dollar einzuspielen und wäre damit der dritte Disney-Film in Folge nach "Die Brücke nach Terabithia" und "Antarctica - Gefangen im Eis", der an einem President's Day Wochenende gestartet ist und mehr als 80 Millionen Dollar eingespielt hat.
Auf Platz vier landete "Step Up to the Streets" mit 9,8 Millionen Dollar. Das Tanzfilm-Sequel steht nun insgesamt bei 41,4 Millionen Dollar und könnte damit durchaus an das Einspielergebnis des Originals "Step Up" von 65,2 Millionen Dollar herankommen. Komplettiert wird die Top Five der US-Charts durch die Komödie "Ein Schatz zum Verlieben", die nach 6,2 Millionen Dollar an diesem Wochenende die 50-Millionen-Dollar-Marke geknackt hat.
tdo