Box Office: Will Smith ist nicht zu stoppen - DER SPIEGEL
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Box Office Will Smith ist nicht zu stoppen

Auch wenn Keanu Reeves als "Constantine" durch die Hölle geht - gegen den "Date-Doktor" Will Smith hatte er keine Chance: Die Komödie "Hitch" hält auch in ihrer zweiten Woche den Spitzenplatz der amerikanischen Kino-Charts und steuert auf 100 Millionen Dollar Umsatz zu.
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Los Angeles/Hamburg - Es ist ein bisschen unheimlich: "Hitch - Der Date Doktor"  ist nach "Shark Tale", "I, Robot," "Bad Boys II" und "Men in Black II" schon der fünfte Film in Folge, mit dem der smarte Schauspieler und Sänger schnurstracks an die Spitze der amerikanischen Kinocharts schießt. In der vergangenen Woche legte "Hitch" mit einem Umsatz von mehr als 45 Millionen Dollar einen der besten Komödien-Kinostarts aller Zeiten hin, in der zweiten Woche setzte der launige Klamauk um einen fehlbaren Dating-Spezialisten noch einmal 31,8 Millionen Dollar um. Nach nur zehn Tagen steht "Hitch" also schon bei 90,1 Millionen Dollar Umsatz und dürfte daher der erste Film in diesem Jahr werden, der die magische 100-Millionen-Marke durchbricht.

Bei so viel Star-Power hatte Keanu Reeves als Dämonenjäger "Constantine" kaum eine Chance, obwohl die Verfilmung des DC-Comics "Hellblazer" mit 30,5 Millionen Dollar Umsatz einen kräftigen Start schaffte. Dennoch reichte es nur für Platz zwei der nordamerikanischen Charts. Bei Warner Bros., dem für "Constantine" verantwortlich zeichnendem Hollywood-Studio, ist man dennoch zufrieden. Trotz der Altersbeschränkung durch ein "R-Rating" habe man das Ziel erreicht, besser als der erste Teil der "Matrix"-Trilogie abzuschneiden. Das Fantasy-Spektakel, in dem Keanu Reeves erstmals jenen schwarzen Mantel präsentierte, der nun in "Constantine" aufgetragen wird, war 1999 mit einem Umsatz von 27,8 Millionen Dollar gestartet.

Rang drei ging an die Familienkomödie "Because of Winn-Dixie" von "Smoke"-Regisseur Wayne Wang, in der ein possierlicher Hund die Hauptrolle spielt (10,85 Millionen Dollar Umsatz). Mit Platz vier und 7,7 Millionen Dollar musste sich die Action-Komödie "Son of the Mask" begnügen, ein Sequel des Jim-Carrey-Erfolgs "Die Maske" - in dem der Komiker-Star jedoch nicht mitspielt. Auf dem fünften Platz hält sich der Oscar-Anwärter "Million Dollar Baby" von Clint Eastwood mit 7,2 Millionen Dollar Umsatz (Gesamt: 54,7 Millionen). Die Oscar-Konkurrenten "Aviator" (4,2 Millionen Dollar, gesamt 88,1 Millionen) und "Sideways" (3,9, 58,1 Millionen Dollar) landeten auf den Plätzen neun und zehn.

In Deutschland gibt es derweil zum ersten Mal in diesem Jahr einen Spitzenreiter, der mehr als 500.000 Besucher in die Kinos locken konnte: Die neu gestartete US-Komödie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" . Aber auch die weiteren Neustarts "Constantine" und "Die wilden Kerle 2" schlugen sich gut an der Kinokasse - so gut, dass die Ergebnisse des Drittplatzierten an den vergangenen drei Wochenenden ausgereicht hätten, ihn jeweils zum Spitzenreiter zu machen, berichtet das Branchenmagazin "Blickpunkt: Film".

"Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" (611 Startkopien) setzte sich mit vorerst geschätzten 680.000 Besuchern, dem bislang besten Wochenendergebnis des Jahres, souverän an die Spitze. "Constantine" (497 Startkopien) schaffte es zwar in den USA nicht auf Platz eins, kann aber auch in Deutschland mit rund 400.000 Zuschauern durchaus zufrieden sein. "Die wilden Kerle 2" (497 Startkopien) lief mit etwa 340.000 Besuchern mehr als doppelt so gut an wie der erste Teil, der auf insgesamt 915.000 Zuschauer kam.

Weiterhin solide zeigt sich der Zeichentrickfilm "Felix - Ein Hase auf Weltreise", der mit ungefähr 150.000 Besuchern zwar knapp 50 Prozent gegenüber der Vorwoche abbaute, aber bei dieser Konkurrenz mit seinem Ergebnis durchaus zufrieden sein kann. Die Top fünf werden komplettiert von dem Oscar-Anwärter "Wenn Träume fliegen lernen" ("Finding Neverland"), der am zweiten Wochenende auf rund 70.000 Zuschauer kam. Dank der starken Top drei strömten endlich wieder mehr als zwei Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos.

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