Box Office: Will Smith schlägt Drachenreiter - DER SPIEGEL
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Box Office Will Smith schlägt Drachenreiter

Auch Drachen-Eier konnten den Höhenflug von Will Smith auf die Spitze der amerikanischen Kino-Charts nicht stoppen, "Das Streben nach Glück" platzierte sich vor "Eragon". Anders in Deutschland: Hier entthronten die Drachenreiter den neuen James Bond und flogen auf Platz eins.
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New York/Hamburg – Will Smith strebt offensichtlich nach Höherem, denn mit seinem Film "Das Streben nach Glück" eroberte er am Wochenende den Spitzenplatz in den US-Kino-Charts. Der Film spielte nach Schätzungen von "Blickpunkt Film" 27 Millionen Dollar ein und setzte sich damit gegen seine zwei härtesten Konkurrenten durch.

"Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" kam mit 23,4 Millionen Dollar auf Platz zwei und das "Schweinchen Wilbur und seine Freunde" nur auf Platz drei der US-Kino-Charts. Obwohl die Verfilmung des erfolgreichen Kinderbuchs von E.B. White in deutlich mehr Kinos anlief als Will Smith neuer Film, spielte sie nur etwa 12 Millionen Dollar ein.

Vorwochensieger "Apocalypto" , Mel Gibsons blutiges Epos über die Hochkultur der Maya, stürzte vom Spitzenplatz auf Rang fünf ab. Der für den Auslands-Golden-Globe nominierte Film spielte am zweiten Wochenende nur noch 8,2 Millionen Dollar ein. Insgesamt hat er erst 27,9 Millionen Dollar seiner 50-Millionen-Dollar-Produktionskosten eingespielt.

In Deutschland schafften es die Drachenreiter, James Bond von seinem Kinothron zu verdrängen. "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" setzte sich mit 450.000 Besuchern an die Spitze der deutschen Kino-Charts. Im Vergleich zu anderen Fantasy-Filmen ist das eher mager: Die "Der Herr der Ringe"-Filme hatten Besucherzahlen von 1,8 bis 2,7 Millionen und auch "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" sahen am ersten Wochenende immerhin 770.000 Kinobesucher.

Der neue James-Bond-Darsteller Daniel Craig steht mit knapp 320.000 Kinogängern auf Platz zwei, darf sich aber trotzdem freuen. "Casino Royale" ist kurz davor die Vier-Millionen-Besucher-Hürde zu knacken. Das entspricht laut "Blickpunkt: Film" so ziemlich genau den Zahlen des letzten Bond-Films "Stirb an einem anderem Tag": Auch Pierce Brosnan begeisterte am vierten Wochenende knapp 3,8 Millionen Zuschauer in den deutschen Kinosälen.

Die diese Woche neu angelaufene Romantik-Komödie "Liebe braucht keine Ferien" mit Kate Winslet und Camerion Diaz in den Hauptrollen wollten 250.000 Menschen sehen. Platz vier teilen sich Scorceses für die Golden Globes nominierter Film "Departed - Unter Feinden" und die lustigen Pinguine von "Happy Feet" mit jeweils knapp 140.000 Zuschauern. Dass die Deutschen es offensichtlich nicht so blutig mögen, zeigen die Zahlen von Mel Gibsons Maya-Schocker "Apocalypto": Obwohl er in 204 Kinos lief, konnte er nur knapp 50.000 Besucher anlocken.

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