Andrew Garfield nutzt Anwendung nach Sam-Altman-Rolle im Film »Artificial« nicht mehr - DER SPIEGEL
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»Artificial«-Dreh Andrew Garfield nutzt nach Sam-Altman-Rolle kein ChatGPT mehr

Viele Menschen nutzen KI, vielen macht sie Angst. Ende des Jahres kommt ein Spielfilm über OpenAI-Gründer Sam Altman in die Kinos. Andrew Garfield spielt den Techmilliardär, dessen Schöpfung er nicht gerade positiv sieht.
Andrew Garfield
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Foto: Lisa O'connor / AFP

Wenn Andrew Garfield, 43, weiter Techmilliardäre spielt, dürfte er bald enthaltsam leben. Zumindest, was Internetanwendungen angeht.

Der Schauspieler, unter anderem bekannt für seine Rolle als Peter Parker in »The Amazing Spider-Man«, übernimmt die Hauptrolle des Sam Altman im OpenAI-Biopic »Artificial«. Bei Jimmy Kimmel sprach er nun über die Dreharbeiten und sagte, dass er ChatGPT, die Anwendung des KI-Konzerns, nicht mehr nutze.

Ähnliches hatte Garfield schon nach seiner Rolle im Film über die Entstehungsgeschichte des Facebook-Konzerns, »The Social Network«, verkündet. Darin wird Facebook-Milliardär Mark Zuckerberg porträtiert, Garfield spielt einen frühen Geschäftspartner.

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»Artificial« handelt aber nicht nur von einem schrägen Gründer aus dem Silicon Valley. Es geht um eine Führungskrise bei OpenAI im Jahr 2023, in deren Folge Altman entlassen wurde, nur um wenige Tage später zurückzukehren. Und der Film behandelt die Gefahren künstlicher Intelligenz für die Menschheit. Darüber diskutieren Experten seit Jahren. Angeheizt wird diese Debatte durch wiederkehrende Berichte von KI-Forschenden, die ihre Jobs aus ethischen Gründen hinschmeißen.

Und dort, wo vor neuen Unbekannten gewarnt wird, Katastrophenszenarien entworfen werden, ist das Kino nicht weit.

Neuer Trailer veröffentlicht

Am Mittwoch ist der erste Trailer zum Film »Artificial« veröffentlicht worden, der Ende des Jahres starten soll. Der Film von Regisseur Luca Guadagnino und Drehbuchautor Simon Rich soll den Aufstieg des OpenAI-Gründers Sam Altman zeigen. Und wenn man sich die 76 Trailersekunden ansieht, werden ziemlich sicher auch die Gefahren thematisiert. Eine Nutzerin bei YouTube schreibt, dass der Trailer aussehe wie der eines Horrorfilms.

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Garfield sagte bei Kimmel, er könne gar nicht richtig erklären, was ihm so eine große Angst bereite. Aber je mehr man über künstliche Intelligenz erfahre, desto mehr werde einem bewusst, dass man bisher unbekanntes Gebiet betrete. Garfield sprach auch über die Unwägbarkeiten, die die Technologie für den Arbeitsmarkt bringe. Eine Kritik, die es häufiger am KI-Hype gibt, viele Experten fürchten, dass die Schere zwischen den Reichen und Armen durch entsprechende Anwendungen nur noch größer wird.

Garfield bietet seinen Punkt fast zynisch dar: »Wir wissen nicht, wer seine Jobs verliert. Wir wissen nicht, wie die Wirtschaft für normale Menschen funktionieren wird. Aber das werden wir schon herausfinden, es wird toll!« So toll offenbar, dass der Schauspieler nichts mehr von KI-Anwendungen wissen will.

hba