Eddie Murphy als Oscar-Moderator: "Eine große Portion Herz" - DER SPIEGEL
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Oscar-Moderationen: Ein Eddie für alle Fälle

Foto: MARIO ANZUONI/ REUTERS

Eddie Murphy als Oscar-Moderator "Eine große Portion Herz"

Eddie Murphy wird die Oscar-Verleihung 2012 moderieren - und die Zuschauer dürfen gespannt sein. Schließlich ist der Schauspieler für seine Wandlungsfähigkeit berühmt.
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Los Angeles - Die Veranstalter der Oscar-Verleihung haben sich entschieden: Durch die Gala im kommenden Februar wird Hollywood-Schauspieler Eddie Murphy führen. Er fühle sich "ungeheuer geehrt" von der Entscheidung, sagte Murphy. Die Moderation der Academy Awards wird für den 50-Jährigen eine Premiere. Bisher saß er im Kodak Theater in Los Angeles nur als Zuschauer - und als Nominierter: Dank seiner Performance in dem Film "Dreamgirls" stand er 2006 zur Wahl für den Titel "Beste männliche Nebenrolle".

Einer der Produzenten der Oscar-Gala, Brett Ratner, nannte  den Schauspieler "ein komödiantisches Genie" und einen der größten und einflussreichsten Live-Darsteller überhaupt. Murphy werde "Aufregung, Spontaneität und eine große Portion Herz" in die Show bringen.

Seine Karriere begann im Alter von 15 als Stand-Up-Comedian, vier Jahre später stieß er zur legendären Show "Saturday Night Live" - als bis dahin jüngstes Mitglied. Er versuchte sich als Musiker und wurde berühmt durch seine Auftritte in den Filmen "Die Glücksritter", "Beverly Hills Cop." und "Der verrückte Professor". Als Markenzeichen zählt sein schnelles Sprechen - er lieh beispielsweise dem Esel aus " Shrek" seine Stimmte. Und nun reiht er sich in die Liste der Oscar-Moderatoren.

Die liest sich wie das "Who is Who" Hollywoods. Vor Murphy hatten unter anderem Johnny Carson, Bob Hope, Billy Crystal, Steve Martin und Whoopi Goldberg die Ehre, im vergangenen Jahr führten Anne Hathaway und James Franco durch die Show. Am 26. Februar 2012 wird Murphy die Gäste im Kodak-Theater in Los Angeles zur 84. Verleihung der Academy Awards begrüßen. Die Gala wird in rund 200 Länder übertragen.

aar/dapd/Reuters