Französischer Filmpreis: César für Amélie - DER SPIEGEL
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Französischer Filmpreis César für Amélie

Hochgelobt und bereits mit dem europäischen Filmpreis ausgezeichnet, hat "Die fabelhafte Welt der Amélie" nun auch die wichtigste französische Auszeichnung erhalten. Der Streifen, der in 13 Kategorien nominiert war, wurde allerdings "nur" mit vier Preisen bedacht.
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Paris - Dass der Publikumserfolg von Jean-Pierre Jeunet am Samstagabend in Paris nur in vier Kategorien siegte, trübte die Freude etwas. Jeunet erhielt den César für die beste Regie. Auch Musik (Yann Tiersen) und Ausstattung (Aline Bonetto) wurden prämiert. Hauptdarstellerin Audrey Tautou ging jedoch leer aus und musste den César für die beste Schauspielerin überraschend Emmanuelle Devos ("Sur mes levres" von Jacques Audiard) überlassen.

Drei Wochen vor den Oscar-Verleihungen werden dem bereits mit dem Europäischen Filmpreis geehrten Streifen gute Chancen auf die begehrten Auszeichnungen eingeräumt. Die Geschichte über die glücksbringende Kellnerin eines Pariser Cafés ist in fünf Kategorien nominiert.

Altstar Michel Bouquet wurde mit dem César für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet ("Comment j'ai tue mon pere"). Die Schauspieler Anouk Aimee, Claude Rich und Jeremy Irons erhielten Ehren-Césars für ihr Lebenswerk. David Lynchs "Mulholland Drive" setzte sich im Rennen für den César als bester ausländischer Film gegen Steven Soderberghs "Traffic" und Buz Luhrmanns "Moulin Rouge" durch.