Herschell Gordon Lewis ist tot - DER SPIEGEL
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Begründer des Splatterfilms Herschell Gordon Lewis ist tot

Oft wurde er "Godfather of Gore" genannt: Herrschell Gordon Lewis drehte den ersten Splatterfilm der Geschichte. Jetzt ist der US-Filmemacher gestorben.
Herschell Gordon Lewis
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Herschell Gordon Lewis

Foto: AP/ HGB Entertainment
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Der US-Filmemacher Herschell Gordon Lewis ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Lewis galt als Begründer des Splatter- und Gore-Genres. Oft wurde er als "Godfather of Gore" bezeichnet.

Der Regisseur der Filme "Blood Feast" (1963) und "Two Thousand Maniacs!" (1964) verstarb in seinem Haus in Pompano Beach, Florida, sagte sein Sprecher James Saito.

Für seinen ersten Film "The Prime Time" (1959) war Lewis als Produzent tätig. Daraufhin begann er, als Regisseur zu arbeiten. Mit "Blood Feast" drehte er den ersten Splatterfilm der Filmgeschichte. Seine Filme, die mit geringen Produktionskosten entstanden, drehten sich um Blut, Gewalt und Nacktheit.

Weitere Horrorfilme von Lewis waren "Scum of the Earth!" (1963), "A Taste of Blood" (1966), "The Gruesome Twosome" (1967), "She-Devils on Wheels" (1968) und "The Wizard of Gore" (1970). In den Siebzigerjahren arbeitete Lewis in der Werbeindustrie, erst in den Nullerjahren wandte er sich wieder dem Filmemachen zu und drehte "Blood Feast 2" (2002) sowie "The Uh-Oh Show" (2009). Die Horrorkomödie "BloodMania", an der er zuletzt arbeitete, konnte er nicht mehr fertigstellen.

Lewis beeinflusste Regisseure wie John Waters, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino und James Gunn. Gunn ("Guardians of the Galaxy") kondolierte auf Twitter. Lewis habe "das Kino verändert", schrieb er.

mka/AP

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