Kino: Bully goes to Hollywood - DER SPIEGEL
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Kino Bully goes to Hollywood

Der Erfolgsregisseur Michael "Bully" Herbig hat offenbar Filmangebote aus Amerika. Die Chance einer internationalen Produktion sei real und würde ihn durchaus locken, so Herbig im Gespräch mit dem SPIEGEL. Die Lust auf Parodien hat etwas nachgelassen; er würde gern einmal etwas anderes ausprobieren.
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"Natürlich ist es reizvoll zu sehen, ob deine Vision eines Films internationales Publikum findet", sagte Herbig im SPIEGEL-Interview. "Das muss nicht zwangsläufig das nächste Projekt sein, vielleicht das übernächste."

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"Bully" Herbig: Comedy-Star und Erfolgsregisseur

Foto: DDP

Ab Mitte nächsten Jahres will sich Herbig - nach einer neuen Staffel der ProSieben-Comedy-Serie "Bully & Rick" - an die Entwicklung eines neuen Drehbuchs machen.

Seine Lust auf Parodien und Persiflagen wie etwa "Der Schuh des Manitu" hat dabei offenbar etwas nachgelassen: "Ich würde gern mal was anderes ausprobieren", sagte er dem SPIEGEL. Das Angebot für einen Kinofilm, der in den dreißiger Jahren spielt, habe er indes nicht angenommen: "Für gewisse Projekte braucht man ein Potential an Lebenserfahrung", so Herbig. Es sei "eine große Stärke, ansatzweise einschätzen zu können, wann man bereit ist für einen Stoff, wann man ihn mit dem nötigen Respekt bewerkstelligen kann".

Als Moderator der Verleihung des Deutschen Filmpreises wolle er nächsten Freitag in Berlin versuchen, "die Brücke zwischen Kunstkino und Unterhaltung zu schlagen" und einen "Mittelweg zwischen Entertainment und Würde zu wagen". Er werde dort indes "auf keinen Fall den Kasper geben. So was geht ziemlich oft schwer in die Hose", sagte Herbig dem SPIEGEL.