Oscars 2019: Spanisch als zweite Amtssprache - DER SPIEGEL
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"Ya se puede hablar español en los Oscars" Spanisch war 2019 zweite Oscar-Amtssprache

Diego Luna, Javier Bardem, Alfonso Cuarón: Viele Reden wurden dieses Jahr teilweise auf Spanisch gehalten. Luna sagte: "Sie haben endlich die Türen für uns geöffnet - und wir gehen nicht mehr weg."
Diego Luna (l.)
Diego Luna (l.)

Diego Luna (l.)

Foto: Kevin Winter / AFP
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Der mexikanische Schauspieler Diego Luna hielt in diesem Jahr eine ganz besondere Rede bei den Oscars - nicht nur inhaltlich, vor allem sprachlich. Denn Teile seines Monologs waren auf Spanisch - der Sprache der Immigranten, der Sprache, die 45 Millionen Menschen in den USA sprechen.

"Ya se puede hablar español en los Oscars", sagte Luna: "Es ist jetzt möglich, Spanisch bei den Oscars zu sprechen." Und weiter: "Sie haben endlich die Türen für uns geöffnet - und wir gehen nicht mehr weg." Ein starkes politisches Statement in einer Zeit, in der US-Präsident Trump sein Land gegen Immigration aus dem Süden abschotten will und den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko plant.

Auf dem roten Teppich sagte Luna: "Ich höre überall Spanisch, und das ist wunderbar. Als ich das erste Mal mit Gael García Bernal hier war, wollte uns niemand interviewen. Die Dinge ändern sich."

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Auch der spanische Schauspieler Javier Bardem gab auf Spanisch ein politisches Statement ab, als er den Gewinner des besten fremdsprachigen Films ankündigte: "No hay fronteras, no hay muros que frenen el ingenio y el talento." Übersetzt: "Es gibt keine Grenzen, keine Mauern, die Einfallsreichtum und Talent aufhalten können."

Den Preis gewann "Roma", einem Drama mit spanischen Dialogen. Dessen Regisseur Alfonso Cuarón bedankte sich artig ebenfalls auf Spanisch: "Muchas gracias a Lido, muchas gracias a México!", sagte er. Lido ist der Name seines Kindermädchens, dem er mit seinem Film Respekt zollt.

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