Oscars 2026: Beim Lunch der Nominierten feiert Hollywood Klassentreffen - DER SPIEGEL
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Lunch der Oscarnominierten So feiert Hollywood sein Klassentreffen

Bevor sie bei den Oscars um die Preise konkurrieren, plaudern die Nominierten beim Essen der Academy traditionell entspannt. Es gibt ein Klassenfoto und Tipps für die Dankesrede. Die Bilder.
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»Everyone’s a Winner« – beim offiziellen Oscar-Lunch der Academy stimmt der Titel des alten Hot-Chocolate-Hits auf jeden Fall. Denn geladen wird nur, wer für einen der Preise nominiert wurde. Entsprechend gut ist die Laune, hier zum Beispiel bei Jacob Elordi (nominiert für die beste männliche Nebenrolle in »Frankenstein«) und Teyana Taylor (beste weibliche Nebenrolle in »One Battle After Another«).

Foto:

Patrick T. Fallon / AFP

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Eine wunderbare Tradition: Das Klassenfoto aller Nominierten des Jahrgangs 2026.

Foto: Richard Harbaugh / The Academy / AMPAS / dpa
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Stars, die auf der Leinwand zu sehen sind, mischen sich mit den Menschen, die für ihr Wirken hinter der Kamera nominiert sind. Und damit man sie auch erkennt, tragen sie Namensschilder. Emma Stone ist im Rennen als beste Hauptdarstellerin, aber auch als Produzentin des Films »Bugonia«.

Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Manche Gäste finden es »echt wahnsinnig spannend, einfach mal dabei zu sein«, so wie der in Stuttgart ausgebildete Special-Effects-Künstler Michael Ralla, der für seine Arbeit an »Blood & Sinners« nominiert ist. Der 46-Jährige aus Achern im Schwarzwald, seit 2010 in Kalifornien wohnhaft, sagte der Nachrichtenagentur dpa, es sei »ein wildes Erlebnis« gewesen, ein paar Tische entfernt von Spielberg und DiCaprio zu sitzen.

Foto: Chris Torres / EPA
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»Blood & Sinners« stellte einen Rekord auf für die meisten Nominierungen eines Films. Beim Verlesen der Namen der Nominierten habe dessen Regisseur Ryan Coogler (hier mit seiner Ehefrau Zinzi Evans) den lautesten Applaus erhalten, berichten mehrere US-Mediendienste.

Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
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Leonardo DiCaprio ist nominiert für seine Hauptrolle in »One Battle After Another«. Er brachte seinen Vater George als Plus-eins mit zum Nominiertenlunch.

Foto: Caroline Brehman / Invision / AP
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Jacob Elordi, Teyana Taylor und viele andere Gäste freuten sich vermutlich, dass der Nominiertenlunch wieder an seinen traditionellen Ort zurückkehren konnte, das Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills. 2025 wurde der Lunch abgesagt, weil nach den damaligen Bränden rund um Los Angeles keine Feierlaune herrschte.

Foto: Caroline Brehman / Invision / AP
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Reife schauspielerische Leistungen brachten Stellan Skarsgård (in »Sentimental Value«) und Ethan Hawke (»Blue Moon«) Nominierungen ein. Für Hawke ist es die fünfte Nominierung – nach einer langen Pause seit »Boyhood« 2014.

Foto: Caroline Brehman / Invision / AP
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Der Oscarlunch sorgt traditionell für einen großen Auflauf der Hollywoodpresse. Hier posiert Timothée Chalamet (Hauptrolle in »Marty Supreme«) für die Kameras.

Foto: Chris Torres / EPA
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Wagner Moura, der Hauptdarsteller von »The Secret Agent«, war das Gesicht einer lautstarken brasilianischen Fraktion bei der Feier. Teyana Taylors Name war der letzte, der verlesen wurde. »Sie haben sich das Beste für den Schluss aufgehoben«, scherzte sie mit »Variety«-Herausgeber Clayton Davis.

Foto: Caroline Brehman / Invision / AP
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Zwei Generationen Regiegrößen: Steven Spielberg, 79, (diesmal als Produzent von »Hamnet« nominiert), plauderte mit Paul Thomas Anderson, 55, dem Regisseur von »One Battle After Another«.

Foto: Caroline Brehman / Invision / AP
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Als das Herz der Feierlichkeiten bezeichneten Partybeobachter den Schauspieler Benicio del Toro (rechts, mit dem »Sirat«-Regisseur Olivier Laxe). Del Toro habe in allen Gesprächsrunden für beste Laune gesorgt.

Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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Ein Sinnbild der Kameraderie, bevor sie zu Konkurrentinnen werden: Rose Byrne (»If I Had Legs I'd Kick You«) und Jessie Buckley (»Hamnet«) gelten als Favoritinnen für den Preis der besten Hauptrolle. Beim Oscarlunch plauderten sie angeregt und umarmten sich.

Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Einen Nutzwert hat die Veranstaltung für die Nominierten auch noch: Die Präsidentin der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Lynette Howell Taylor, gab in ihrer Ansprache Tipps für den Fall des Sieges. Die Dankesrede dürfe wirklich nur 45 Sekunden lang sein, man möge lieber vom Zettel als vom Handy ablesen – und es sei besser, authentisch zu sein, als zu versuchen, wirklich allen zu danken, die es verdient hätten: Irgendwen vergisst man immer.

Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
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feb/AP/dpa

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