Oscars: Übertragung in den USA stellt Negativrekord auf - DER SPIEGEL
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So wenig Zuschauer wie nie US-Übertragung der Oscars stellt Negativrekord auf

Mit einem Oscar für den Film "Parasite" gab es in der Nacht auf Montag eine große Überraschung. In den USA haben die Preisvergabe jedoch so wenige Zuschauer verfolgt wie nie zuvor.
Regisseur Bong Joon-ho posiert mit den Oscars für seinen Film "Parasite"
Regisseur Bong Joon-ho posiert mit den Oscars für seinen Film "Parasite"

Regisseur Bong Joon-ho posiert mit den Oscars für seinen Film "Parasite"

Foto: Eric Gaillard / REUTERS
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Nur 23,6 Millionen Menschen haben in den USA am Sonntagabend die Verleihung der Oscars im Fernsehen verfolgt, damit zog die Preisverleihung weniger US-Zuschauer an als jemals zuvor. Im Vorjahr hatten noch 29,6 Millionen Menschen im Fernsehsender ABC zugeschaltet, im Jahr 2014 waren es noch mehr als 43 Millionen.

Die 92. Oscars hatten mit dem historischen Triumph des südkoreanischen Films "Parasite" für eine große Überraschung gesorgt. Der Film von Regisseur Bong Joon-ho hatte bei der Gala im Dolby Theatre in Hollywood vier Oscars gewonnen, darunter als erstes nicht englischsprachiges Werk den Hauptpreis für den besten Film. Wie auch im Vorjahr verzichteten die Oscar-Organisatoren auf einen Hauptmoderator, der durch den Abend führte - stattdessen wechselten sich Schauspieler bei den Ankündigungen ab.

Die glamouröse Show enttäuschte viele Beobachter. Unter anderem die "Washington Post" merkte an, dass der Oscar-Abend mit den Auftritten von Pop-Legende Elton John und Filmkomponist Randy Newman so gewirkt habe wie in den vergangenen "zwei oder drei Jahrzehnten".

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hba/AFP

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