Pepe Danquart Pepe Danquart: "Heimspiel" in Berlin
Pepe Danquart, der 1994 für seinen Kurzfilm "Schwarzfahrer" mit einem Oscar geehrt wurde, hat auf der Berlinale seinen neuen Film "Heimspiel" gezeigt. In dem Sportfilm dreht sich alles um den Ost-Berliner Eishockeyclub "Die Eisbären" (früher Dynamo Berlin), seine Fans, die Spieler und Betreuer.
"Heimspiel" arbeitet ein Stück DDR-Geschichte auf und zeigt, wie es zehn Jahre nach der Wiedervereinigung in den Herzen der Menschen im Osten und Westen Berlins aussieht. Tiefe Gräben tun sich da auf, und gerade darin besteht für Danquart der eigentliche Wert seines Werkes: "Wir wollten nicht den Mantel des Schweigens über die innerdeutschen Probleme breiten, sondern diese offen legen und so zum Nachdenken anregen" sagte der 43-Jährige nach der Premiere. "Heimspiel" solle helfen, Vorurteile abzubauen.
Der Film zeigt fast ohne Handlung schnelle Sportszenen, charakterstarke Porträts und einfühlsame Interviewpassagen. Eine Million Mark hat die Produktion gekostet. "Heimspiel" läuft am 23. März bundesweit in den Kinos an.
"Heimspiel" Regie: Pepe Danquart:; Buch: Pepe Danquart