Porträt: Kevin Spacey - DER SPIEGEL
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Porträt Kevin Spacey

Kevin Spaceys kann seinen neuen Oscar für die Hauptrolle in "American Beauty" gleich neben seinen ersten stellen. Bereits 1995 bekam er einen Academy Award für seine Nebenrolle in dem Thriller "Die üblichen Verdächtigen".
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Los Angeles- Nur fünf Jahre später hat der inzwischen 40-Jährige mit dem vieldeutigen Lächeln wieder das Glück des Könners. Diesmal brachte ihm die Rolle des Lester Burnham die begehrte Trophäe ein. Der Familienvater verliebt sich in "American Beauty" in die Freundin seiner Tochter und beschließt fortan nicht mehr der brave Ehemann in der Midlifecrisis zu sein. Er krempelt jedoch nicht nur sein Leben um, sondern auch das seiner Familie, Freunde und Nachbarn, bis zum tragischen Ende.

Aufgewachsen in Kalifornien, begann Kevin Spacey schon in der High School, in kleineren Theaterproduktionen mitzuwirken. Nach der Schule zog er nach New York und besuchte eine Schauspielschule, die er nach zwei Jahren abbrach, um beim New York Shakespeare Festival als Bühnendarsteller und Büroassistent des Regisseurs mitzuarbeiten. Dieser erkannte schnell Spaceys Potential - und feuerte ihn, damit sich der talentierte junge Mann intensiver um seine Karriere kümmerte. Diverse Auftritte an Broadway-Theatern folgten.

Seine erste Filmrolle ergatterte er 1986 in "Heartburn". Mittlerweile reicht sein Repertoire vom satanischen Mörder in "Sieben" bis zum Schickimicki-Cop in "L.A. Confidential". Als Regisseur versuchte er sich erstmals 1996 in "Albino Alligator" mit Matt Dillon und Faye Dunaway. Dennoch blieb er dem Theater treu, ob in Los Angeles, New York, Seattle oder Broadway.

Nicole Markwald

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