Sondermüll: Oscars aus dem Container gefischt - DER SPIEGEL
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Sondermüll Oscars aus dem Container gefischt

In zwei Müllcontainern auf einem Parkplatz in Los Angeles entdeckte ein Mann die seit dem 10. März verschollenen Oscar-Statuetten.
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Los Angeles - William Fullgear, der auf der Suche nach Umzugkartons war, entdeckte die in Styropor und Plastik eingehüllten Statuetten am Sonntagabend und alarmierte die Polizei und einen Fernsehsender. Ein Polizeisprecher sagte am Montag in Los Angeles, die Academy of Motion Picture Arts and Sciences habe die Echtheit der Statuen bestätigt. Sie befanden sich offenbar in einem guten Zustand.

Ob sie der Academy rechtzeitig zur Verleihungszeremonie am 26. März zurückgegeben werden könnten, sei noch unklar, da strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden seien. Der Parkplatz, auf dem die Müllcontainer standen, gehört zu einer Reinigung, einer Abgasprüfungsanlage und einem Supermarkt.

Unklar war zunächst, ob alle 55 verschwundenen Oscar-Statuetten wieder aufgetaucht sind. Sie waren auf dem Postweg nach Chicago abhanden gekommen. Anfang des Monats waren bereits die Säcke mit den 4.000 Stimmzetteln für die Mitglieder der Academy verloren gegangen. Die Academy musste daraufhin neue drucken und die Einsendefrist vom 21. März auf den 23. März verschieben.

SPIEGEL ONLINE berichtet in der Oscar-Nacht ab 02.30 Uhr (Nacht von 26. auf 27. März) live vom Roten Teppich und anschließend von der Verleihung im Shrine Auditorium.

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