Dieser Beitrag wurde am 16.01.2018 auf bento.de veröffentlicht.
Die Möchtegern-Jedis dieser Welt stehen seit dem jüngsten "Star Wars"-Film vor einer neuen Herausforderung: Sie möchten gerne so aussehen wie Kylo Ren in dieser einen Szene aus "Die letzten Jedi", in der er oberkörperfrei durch sein Raumschiff marschiert.
Aber der halbnackte Kylo lässt sich schwieriger darstellen, als gedacht.
Es ist nicht das fehlende Sixpack des Schauspielers Adam Driver, das den Männern Probleme bereitet – sondern die Hochbundhose.
Es geht um dieses Outfit:
Die Schwierigkeit liegt nun darin, eine Hose zu finden, die über dem Bauchnabel endet.
Das stellt viele Cosplayer vor ungeahnte Probleme. Weniger als ein Prozent aller Hosen in den USA sind Hochbundhosen. Mehrere Fans berichten, wie sie nun nach passenden Hosen suchen – und sich mühevoll aus Schals und alte Kostümen passende Varianten zurechtschneiden. (Wall Street Journal )
Ein Trick, der sich herumgesprochen hat: Schwangerschaftshosen!
Twitter-Nutzer Sam warnt: Auch wenn sich seine Frau regelmäßig Klamotten von ihm borge, sei sie wütend geworden, als er die längst ungenutzte Schwangerschaftshose anziehen wollte.
Und Michael Kaplan, der Kostümdesigner bei "Die letzten Jedi", rät gleich ganz davon ab, Kylo Rens Hose nachzumachen. "Die Welt von Star Wars ist nicht unsere Welt", sagt er dem "Wall Street Journal" . Sein Tipp fällt dann auch sehr allgemein aus:
Michael Kaplan
Der ganze Hype um die Hose kam vor einigen Wochen – als die "Kylo Ren Challenge" ausgerufen wurde (bento). Typen posierten im Netz wie der dunkle Ritter mit so allem, was sie um die Hüfte bekamen.