US-Box-Office: Charlies Engel räumen ab - DER SPIEGEL
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US-Box-Office Charlies Engel räumen ab

Das Siebziger-Jahre-Revival ist noch lange nicht vorbei: Die actionreiche Kinoversion der Kult-Serie "Drei Engel für Charlie" startete in den US-Kinos mit beeindruckendem Erfolg.
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Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu haben in der Tat gut lachen: Ihre moderne Version der Siebziger-Jahre-Krimiserie sorgte in den USA für eines der höchsten Umsatzergebnisse, das je ein Film in der traditionell trägen Herbstsaison erbracht hat. Beeindruckende 40,5 Millionen Dollar spielte "Charlie's Angels" an seinem Startwochenende ein und zeigte der seit vier Wochen dominanten Komödie "Meet The Parents", was die amerikanischen Kinogänger offenbar wirklich wollen: drei kesse Hauptdarstellerinnen im frechen Sprüche-Schlagabtausch - und jede Menge chromglitzernde Action.

"Ich liebe Filme, die einem das Gefühl geben, unbesiegbar zu sein, wenn man aus dem Kino kommt. Genau dieses Gefühl wollten wir mit unserem Film erzeugen", sagt "Engel" Drew Barrymore, die in der Neuauflage der Serie eine rothaarige Rebellin namens Dylan spielt. Cameron Diaz ist als spaßige, aber technikversierte Natalie zu sehen, während Lucy Liu die Rolle der smarten Alleswisserin übernommen hat. Die drei treten in die Fußstapfen der Original-"Engel" Farrah Fawcett, Kate Jackson und Jaclyn Smith, die einst ihren Polizeidienst quittierten, um für die "Townsend Detective Agency" Spezialaufträge zu erledigen. Ihr Boss ist ein äußerst zurückhaltender Unbekannter namens Charlie. Dieselben Vorzeichen gelten auch für die auf Hochglanz polierte Kinofassung der Kultserie. Die Engelsmission: Befreiung eines entführten Computergenies und Rückeroberung der genialen Software, mit der ein fieser Medienmogul der Menschheit Böses will. Der Rest ist Kung Fu und Karambolage - purer Spaß also.

"Meet The Parents", eine launige Provinz-Posse mit Ben Stiller und Robert De Niro, behauptete sich mit 13,1 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz, während es den zweiten, weitaus ambitionierteren Neustart des Wochenendes, Robert Redfords "The Legend Of Beggar Vance" (mit Matt Damon und Will Smith) auf den dritten Platz der Box-Office-Charts verschlug. Das sensibel inszenierte Golfer-Drama hatte im Vorwege sehr gemischte Kritiken bekommen und setzte nur magere 12 Millionen Dollar um.

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