"V"-Zeichen Give peace a sign
Los Angeles Das Poster zur Teenie-Komödie "What a Girl wants" zeigt Hauptdarstellerin Amanda Bynes vor einer US-Flagge, ihre Finger formen ein "V". Das kann sowohl als "Victory" - wie auch als Friedenszeichen verstanden werden. Um das Missverständnis eines Friedensappells zu vermeiden, hat die Produktionsfirma Warner Bros. lieber ein anderes Motiv für ihr Werbeplakat gewählt, berichtet der "Guardian.
Man habe befürchtet, die Geste der Darstellerin könne als politische Botschaft angesehen werden, so eine Sprecherin der Produktiongesellschaft: "Die Leute fragen sich was es bedeuten soll. Gegen den Krieg oder 'V' für 'victory'?" Der Film habe aber nichts mit Politik und erst recht nicht mit dem Krieg zu tun und man wolle ihn nicht damit belasten.
In der politisch korrekten, sprich unpolitischen, Version ruht nun Amandas rechte Hand an ihrer Hüfte. In Zeitungsannoncen und im Internet ist nur noch die neue Anzeige zu sehen. An Reklametafeln und Bussen hängt jedoch noch die Originalplakate, die bereits vor der Revision schon ausgehängt worden waren.
Dabei ist die am Freitag in den USA anlaufende Komödie selbst gänzlich harmlos: Bynes spielt darin ein amerikanisches Mädchen, das auf der Suche nach ihrem verlorenen Vater nach London reist. Ein vollkommen unpolitischer Durchschnittsklamauk also mal abgesehen davon, dass der Vater zufällig Politiker ist.