Warner Brothers will es so: Harry Potter soll Amerikaner werden - DER SPIEGEL
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Warner Brothers will es so Harry Potter soll Amerikaner werden

Niederlage für die bekennende Britin Joanne K. Rowling: Entgegen dem ausdrücklichen Willen der Autorin der Harry-Potter-Bücher soll ein "typisch amerikanischer" Junge die Rolle des Zauberlehrlings in der geplanten Verfilmung spielen.
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London - Rowling hat sich offenbar nicht gegen die Bosse der US-Produktionsfirma Warner Brothers durchsetzen können: Wie die Londoner Boulevardzeitung "Daily Express" berichtete, ist für die Filmrolle des Harry Potter nicht ein britischer Junge ausgewählt worden, sondern der zehnjährige US-Amerikaner Liam Aiken. Die Entscheidung sei so gut wie gefallen.

Liam habe eine britische Mutter, sei aber "typisch amerikanisch", schreibt die Zeitung. Tatsache sei, dass Warner Brothers alle Rechte über die Rollenvergabe habe. Regisseur Chris Columbus hatte bereits vorher mit Aiken zusammen gearbeitet.

Dem "Daily Express" zufolge zeigte Columbus "kein Interesse" an den 300 britischen Jungen, die unter insgesamt 40.000 Kandidaten ausgewählt und interviewt wurden. Darunter war auch der elfjährige Niall Colton aus Belfast, den Rowling wegen seiner frappierenden Ähnlichkeit mit dem Buchhelden für die Rolle auserkoren hatte.