Die schicke Wohnküche in einem schicken Apartment in Hongkong, das der transsexuellen Nachtclub-Besitzerin Emma gehört, ist Schauplatz sonderwunderbarer Liebesverwirrungen: einerseits Emmas somnambule Nichte Aggie, stumm geworden aus Schmerz über den Tod ihrer Großmutter, die zwecks Trauerarbeit daumenlutschend im offenen Kühlschrank hockt, andererseits der quirlige junge Tolpatsch Louie, Modefriseur, dessen leiblicher Vater, in Emma verwandelt, nun seine Mutter ist. Viel Rührseliges und viel Schreckliches muß geschehen - auch Emmas Ermordung durch einen rasenden Galan -, bis Aggie und Louie als Paar zueinanderfinden. Der Hongkong-Regisseur Yim Ho, 45, hat den japanischen Bestseller von Banana Yoshimoto ins Kantonesische transponiert, doch auch seine Kinofassung schwelgt in verschwärmtem Kitsch und selbstverliebter Melancholie. Was tief sein will, kommt hochtrabend daher.
Dieser Ausdruck wurde am 18.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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