Landschaft mit Mordkomplott - DER SPIEGEL
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Landschaft mit Mordkomplott

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• aus DER SPIEGEL 19/1984
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Der Kontrakt des Zeichners, mit dem sich im Sommer 1694 der Landschaftsdarsteller Neville verpflichtet, in zwölf Tagen zwölf Ansichten eines britischen Herrensitzes zu fertigen, enthält eine skandalöse Klausel: Der Künstler verlangt, daß ihm die Herrin des Hauses täglich zur Befriedigung seiner Wünsche zur Verfügung steht - so rächt sich der selbstbewußte Zeichner ... Doch nach ein paar Tagen will auch die Tochter des Hauses in den Sexual-Kontrakt einsteigen, und der Verdacht wächst, daß sich, von Blatt zu Blatt deutlicher, zufällige Details auf Nevilles Zeichnungen als Indizien eines Mordkomplotts verstehen lassen ... Die Kriminalgeschichte in englischen Barockkostümen hat der Maler, Schriftsteller und Experimentalfilmer Peter Greenaway ersonnen: Sein erster Spielfilm »Der Kontrakt des Zeichners«, der jetzt auch in deutsche Kinos läuft, ist ein brillantes Debüt: Aus der Sittenkomödie im heiteren Sommerlicht wird ein tückisches tödliches Spiel vom Trug der Bilder - Wahrheit der Kunst gegen Lüge der Wirklichkeit.

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