Clinton-Memoiren Billy-Boy wird Bayer
Christian Strasser hat den Deal vor zwei Wochen im Rahmen einer Dienstfahrt nach Washington unter Dach und Fach gebracht. Wie tief er in die Taschen greifen musste, bleibt vorsichtshalber geheim. Auch andere deutsche Verlage hatten nicht wenig geboten.
Ullstein Heyne List erwarb die Rechte vom US-amerikanischen Verlag Alfred A. Knopf. Die Random-House-Tochter hatte im August mehr als 10 Millionen Dollar für die Autobiografie Clintons hinblättern müssen (buchreport berichtete). Der virile Präsident im (Un-)Ruhestand setzte sich damit vor seine Gattin Hillary Rodham Clinton, die 8 Millionen Dollar kassierte und derzeit für Simon & Schuster schreiben lässt. Erfolg ist für Strasser programmiert. "Ich bin überzeugt, dass die Autobiografie zu den bedeutendsten politischen Bücher unserer Zeit gehört."