»Grüffelokind« bekommt in Großbritannien eine Gedenkmünze - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Deutscher Illustrator Axel Scheffler Das Grüffelokind bekommt in Großbritannien eine Gedenkmünze

Monster müssen nicht böse sein. Das erzählt das Kinderbuch »Grüffelo« des Hambuger Illustrators Axel Scheffler und der britischen Autorin Julia Donaldson. Nun bekommt die Buchfortsetzung eine besondere Auszeichnung.
Die Gedenkmünze mit dem »Grüffelokind« und der Maus
Die Gedenkmünze mit dem »Grüffelokind« und der Maus

Die Gedenkmünze mit dem »Grüffelokind« und der Maus

Foto:

Royal Mint / dpa

Eine Gedenkmünze für das liebste Kindermonster: Die britische Münzprägeanstalt Royal Mint hat zum 20. Jahrestag des Kinderbuchs »Das Grüffelokind« ein Sammelstück veröffentlicht.

Die Gedenkmünze mit dem nominellen Wert von 50 Pence (0,59 Euro), die nicht in Umlauf kommen wird, zeigt die Begegnung vom Grüffelokind mit der cleveren Maus. »Die herzerwärmende Geschichte vom Grüffelokind fasziniert die Leser seit ihrer Veröffentlichung vor 20 Jahren, und dieses Jahr findet das neugierige kleine Monster ein dauerhaftes Zuhause auf einer 50-Pence-Münze«, sagte die zuständige Royal-Mint-Direktorin Rebecca Morgan.

Der deutsche Illustrator Axel Scheffler mit »Grüffelo«

Der deutsche Illustrator Axel Scheffler mit »Grüffelo«

Foto: Henning Kaiser/ dpa

»Das Grüffelokind« ist die am 3. September 2004 veröffentlichte Fortsetzung des Erfolgsbuchs »Der Grüffelo« (1999). Darin begibt sich die Tochter des Ungeheuers auf die Suche nach der »bösen großen Maus«, dem einzigen Wesen, vor dem ihr Vater Angst hat. Illustrator der Geschichte ist der Deutsche Axel Scheffler, der aus Hamburg stammt und seit vielen Jahren in London lebt. Geschrieben hat sie die Britin Julia Donaldson.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Geschichte auf einer Gedenkmünze verewigt wird. Bereits 2019 gab es je ein 50-Pence-Stück mit dem Grüffelo beziehungsweise mit dem Monster und seiner Widersacherin, der Maus. »Ich fühle mich sehr geehrt, dass es noch eine weitere Münze gibt, die den Grüffelo und jetzt sogar seine Nachkommen feiert«, wird Illustrator Scheffler nun zitiert.

hba/dpa