Herbert Rosendorfer gestorben - DER SPIEGEL
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"Briefe in die chinesische Vergangenheit" Herbert Rosendorfer ist tot

Erfolgreicher Schriftsteller - und Berufsrichter: In der bundesdeutschen Literatur war Herbert Rosendorfer nicht nur aufgrund seiner Vita eine Ausnahmegestalt, sondern auch seiner funkelnden Ironie wegen. Jetzt ist der Schriftsteller in Südtirol gestorben.
Herbert Rosendorfer (2010): Umfangreiches Gesamtwerk
Herbert Rosendorfer (2010): Umfangreiches Gesamtwerk

Herbert Rosendorfer (2010): Umfangreiches Gesamtwerk

Foto: Miguel Villagran/ Getty Images
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Hamburg/Wien - Einem breiteren Publikum wurde der Schriftsteller Herbert Rosendorfer mit dem erfolgreichen Roman "Briefe in die chinesische Vergangenheit" bekannt.

Sein Gesamtwerk ist so ironisch und klug wie umfangreich: Neben Romanen und Erzählungen, durchdrungen von funkelnder Ironie und Sprachwitz, umfasst es auch Theaterstücke, Fernsehspiele, Libretti, diverse Sachbücher sowie Kompositionen und Malerei.

Geboren wurde Herbert Rosendorfer am 19. Februar 1934 in Gries/Bozen. Er studierte Jura, war Amtsrichter in München, nach dem Mauerfall Richter am Oberlandesgericht in Naumburg an der Saale.

Nun ist der Schriftsteller nach längerer Krankheit im Alter von 78 Jahren in Bozen gestorben. Das teilte sein Verlag in Wien mit.

sha