Erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin Irina Korschunow ist tot
Irina Korschunow (hier im Jahr 2002): Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren
Foto: imagoHamburg/München - Mit Büchern wie "Der Findefuchs", "Wenn ein Unugunu kommt" oder "Er hieß Jan" wurde Irina Korschunow in den siebziger und achtziger Jahren zu einer festen Größe der Kinder- und Jugendliteratur. 1983 veröffentlichte sie ihren ersten Roman für ein erwachsenes Publikum: die Familienchronik "Glück hat seinen Preis". Es folgten Titel wie "Fallschirmseide" und zuletzt, 2009, "Langsamer Abschied".
Wie ihr Verlag Hoffmann und Campe nun mitteilte, ist Irina Korschunow bereits am 31. Dezember 2013, dem Tag ihres 88. Geburtstags, in München gestorben.
Korschunow wurde im Jahr 1925 als Tochter einer deutschen Mutter und eines russischen Vaters in Stendal geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie unter anderem Germanistik und arbeitete dann zunächst als Journalistin, so für die "Süddeutsche Zeitung".
Zu ihren ersten Erfolgen gehörte 1967 "Die Wawuschels mit den grünen Haaren". Die Werke Korschunows erreichten nach Verlagsangaben eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren.