Literaturkritik Heidenreich auf den Spuren von Reich-Ranicki
Hamburg - Die 59-Jährige sagte am Freitagabend in der "NDR-Talk-Show": "Mir geht es sehr gut ohne Fernsehen, aber ein gutes Literaturmagazin fehlt wirklich." Sie habe zur Bedingung gemacht, unabhängig von Vorgaben arbeiten zu können: "Wenn man mir nicht reinredet, mache ich's. Es sieht so aus, als wär's so". Mit welchem Sender sie zusammenarbeiten wird, sagte sie noch nicht. Dem Thema "Literatur im Fernsehen" hatte Literaturkritiker Marcel Reich Ranicki mit seiner erfolgreichen Sendung "Das literarische Quartett" zu großem Ansehen verholfen.
Vor wenigen Wochen hatte Heidenreich in der Talk-Sendung "Boulevard Bio" über ihre vor kurzem erfolgte Krebsoperation berichtet. Sie muss sich zur Zeit einer Chemotherapie unterziehen. Die Schriftstellerin hat gerade gemeinsam mit dem Fotografen Tom Krausz ein Buch mit dem Titel "Macbeth Schlafes Mörder" herausgebracht, das sich mit dem Shakespeare-Thema auseinander setzt.