Magische Schüssel - DER SPIEGEL
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JAZZ Magische Schüssel

• aus DER SPIEGEL 4/2001
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Als Josh Roseman mit neun Jahren zum ersten Mal Posaune spielte, hatte er das Gefühl, »als würde ich mein Gesicht in eine Salatschüssel stecken«. So schlimm kann es nicht gewesen sein, denn Roseman blieb bei dem Instrument, auch wenn er später begann, auch noch Schlagzeug, Tuba, E-Bass und Klavier zu spielen. Heute gehört der Alleskönner zur New Yorker Mainstream-Jazz-Szene: Er ist Mitbegründer der Jazz-Pop-Band Brooklyn Funk Essentials und des Groove Collective, er spielte mit dem Avantgardisten John Zorn und der Songwriterin Sheryl Crow. Nun legt Roseman mit »Cherry« sein erstes eigenes Album vor, das er in die Kategorie »Avant-Pop« einordnet. Er interpretiert Stücke von den Beatles, Burt Bacharach, Kurt Cobain, Marvin Gaye und von Sun Ra, dem die höchst vielseitige CD auch gewidmet ist.

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