Marthas Triumph - DER SPIEGEL
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TANZ Marthas Triumph

• aus DER SPIEGEL 30/2006
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Der Abschluss und die Krönung seines Lebenswerks soll es sein: Einer der einflussreichsten Tanzimpresarios der Welt, Paul Szilard, 94, packt noch einmal an und bringt die legendäre Martha Graham Dance Company nach Deutschland, wo sie in Köln diese Woche Premiere hat. »Für mich ein irrsinniger Triumph«, sagt Szilard, denn nach dem Tod der Tänzerin, Choreografin und Bewegungsavantgardistin 1991 entbrannte ein zermürbender Rechtsstreit zwischen Grahams Erben und der von ihr gegründeten Compagnie. Bei dem Gezerre um die Aufführungsrechte verschwanden die Choreografien der Amerikanerin völlig von der Bühne. Schließlich wurden der Truppe die Rechte doch noch zugesprochen, und so dürfen die Arbeiten der Maestra - laut »Washington Post« »eines der sieben Weltwunder des künstlerischen Universums« - wieder aufgeführt werden. Eine Hommage an die Grande Dame mit ihrem perfekten Stil getanzter Innerlichkeit und ein Zeichen für einen kraftvollen Neuanfang.

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