KINO IN KÜRZE »Mikrokosmos«.
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DER SPIEGEL 45/1996
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Die Welt in einer Nußschale, hier wird sie uns aufgetan. Hier summt und brummt und kriecht und krabbelt sie in einer Vielfalt, daß man seinen Augen nicht traut. Das französische Biologenpaar Claude Nuridsany und Marie Pérennou, seit langem spezialisiert auf die Millimeterarbeit der Mikrofotografie, hat einmal alle Wissenschaft beiseite gelassen und in einem großen, geradezu lyrischen Film den Gang eines Sommertags auf einer südfranzösischen Wiese erzählt. Bienen, Wespen und Hummeln geben den Ton an, dazu kommen Raupen, Falter, Libellen, auch Spinnen und Wasserwanzen, Blattläuse und Schnecken. Nicht nur die exotische Schönheit dieser Mikrowelt setzt in Erstaunen, man entdeckt: Auch Insekten haben Humor.