Millie Bobby Brown Schluss mit Fantasy
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Die britische Schauspielerin Millie Bobby Brown, 19, kann es nicht erwarten, bis die Serie »Stranger Things« abgeschlossen ist. Die Dreharbeiten zur letzten Staffel der Fantasyreihe von Netflix, die Brown als Kinderstar den Durchbruch bescherte, sollten eigentlich diesen Mai beginnen, mussten aber aufgrund der Streiks in Hollywood verschoben werden. Gegenüber dem Magazin »Glamour« äußert sich Brown nun wenig sentimental angesichts des Endes: »›Stranger Things‹ nimmt eine Menge Zeit in Anspruch und hält mich davon ab, Geschichten zu entwickeln, die mir am Herzen liegen. Also bin ich bereit, danke und Auf Wiedersehen zu sagen.« Die Britin ist auch jenseits von »Stranger Things« gut beschäftigt. Im September veröffentlichte sie den Roman »Nineteen Steps«, der in den sozialen Medien kritisiert wurde, weil Brown ihn mit einer Ghostwriterin geschrieben hatte. Ein Bestseller wurde er in den USA trotzdem. Bereits 2018 wurde sie zum Unicef-Goodwill-Ambassador ernannt, sie soll ein Bewusstsein für Kinderrechte schaffen. Und jetzt hat Brown den Feminismus für sich entdeckt. Ein Medium habe ihr verraten, dass sie schon Feministin sei, so der offenbar esoterisch veranlagte Teenager. »Letztlich geht es dabei um Chancen«, sagt sie. Genau die will sie mit ihrer Produktionsfirma PCMA bieten, die sie gemeinsam mit ihrer Schwester führt. Brown möchte für zukünftige Projekte Schauspielerinnen engagieren, die sonst vielleicht übersehen würden. Einen Film stellt sie gerade mit ihrer Firma fertig: das Netflix-Abenteuer »Damsel«, in dem sie eine Prinzessin spielt, die gegen Drachen kämpft. Vor allem aber, so Brown, sei Feminismus das Thema. Und noch ein weiteres Projekt verfolgt Millie Bobby Brown: Sie möchte Mutter werden. Seit dem Frühjahr ist sie mit Jake Bongiovi verlobt, dem Sohn des Sängers Jon Bon Jovi. »Es war nie meine Absicht, eine Ehefrau zu sein«, sagt Brown. »Aber ich wollte immer die Frau sein, die meine Mutter für mich ist.«