Mozart beim BKA - DER SPIEGEL
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AUSSTELLUNGEN Mozart beim BKA

• aus DER SPIEGEL 44/2002
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Übermäßig sympathisch wirkt der Bursche leider nicht: zotteliges Haar, eng beieinander liegende Augen, ein verkniffener Mund und eine längst aus der Mode gekommene Felljacke. Doch der Kerl, der da frontal aus dem Fahndungsplakat blickt, ist eines der größten Genies der Musikgeschichte: Wolfgang Amadeus Mozart. Experten des Bundeskriminalamtes haben anhand von Bilddokumenten und diversen Textvorlagen die Gesichter berühmter Persönlichkeiten rekonstruiert, wobei sie »neueste, in der kriminalistischen Personenidentifikation angewandte Techniken eingesetzt« haben. Die kuriosen Ergebnisse werden vom 11. November bis zum 28. Februar 2003 in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln auf Schloss Wahn gezeigt. »Gefunden: Wahn-Bilder« nennt sich die kleine Ausstellung, die unter anderen auch Casanova und Shakespeare deren wahrscheinlich wahres Gesicht wiedergeben will.

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