Augenblick Hitzkopf
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
So mancher könnte die Sängerin Shakira, 33, für eine im Grunde langweilige Hupfdohle halten, die Ihre Karriere auf Hüftschwünge und das aufreizende Herumschwingen ihrer Haarmähne stützt, wie hier am 21. November bei einem Konzert im Atlantic Pavillon in Lissabon. Stimmt ja auch. Andererseits setzt die Kolumbianerin ihr mit lasziver Bühnenerotik und knalligen Popsongs erwirtschaftetes Kapital seit Jahren dafür ein, den Armen der Welt zu helfen. Als ebenso energische wie vehemente Aktivistin und Unicef-Botschafterin unterstützt sie gleich mehrere Organisationen gegen Armut in der Dritten Welt - und nutzt ihre Berühmtheit, um sich für die gute Sache mit Politikern und Staatschefs zu treffen. Wie Bono. Nur attraktiver.