Betweeen the Buried & Me: Coma Ecliptic in Amtlich-Rezension - DER SPIEGEL
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Amtlich Volles Kanonenrohr hart und gut

Jo, fünf Typen eben: Between the Buried & Me
Jo, fünf Typen eben: Between the Buried & Me

Jo, fünf Typen eben: Between the Buried & Me

Foto: Justin Reich/ Metal Blade
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Liebe Amtlich-Freunde und -Hasser, das ist ja mal ein richtiger College-Name: Between & the Buried & Me. Aber, ein Glück, die machen richtige Musik, Prog-Metal, keinen Diskurspop, diese Amerikaner. Also: Bis denne!

Between The Buried & Me - "Coma Ecliptic"
(Metal Blade/Sony, erscheint am 10. Juli)

Abriss: Bist du es, Steven? Der "Coma Ecliptic"-Opener "Node" jedenfalls klingt volles Kanonenrohr (das mit dem "Kanonenrohr" habe ich aus dem Internet; es stand in einer ausufernden Sabaton-Kritik, wenn ich mich richtig erinnere) nach Prog-Erneuerer Steven Wilson (den Kollege Wigger ja gerne "Wunder-Wuzzi" nennt) und verwirrt: "Wie?", fragt man sich sofort.

Between The Buried & Me tönen trotz ihres behämmerten College-Kacknamens NICHT wie Funeral For A Friend, Here I Come Falling, From Autumn To Ashes und Pianos Become The Teeth, sondern nach richtiger Musik? (Also, nach "richtiger Musik" für plattensammelnde Nerds zum Beispiel, nicht im Sinne der, jetzt mal kurz kichern, "Diskurspop-Intelligenzija".)

Aber ja, liebe Metal-Foren-Gemeinde, das tun sie, was man auch wissen könnte, denn das war auf den Vorgängern, zumindest auf den letzten paar, "The Great Misdirect" oder "The Parallax II: Future Sequence", schließlich nicht viel anders, aber als die erschienen, warst du wahrscheinlich wieder ausschließlich mit dir selbst beschäftigt.

Schwamm drüber, lieber noch zwei, drei Sätze zu "Coma Ecliptic": Steven Wilson ist hier natürlich nur einer von mehreren stilistischen Ankern, als weitere fungieren auf diesem in Sachen Songwriting durch und durch gelungenen Album sowohl altbewährte Könner-Kollektive wie Dream Theater, Watchtower und Voivod (Dörting's dancing!) als auch die eher von - uff! - "Alternative" geprägten Entwicklungen der Nuller- und Zehnerjahre.

Kann man das, was die Amerikaner machen, also Progressive Metal 2.0 nennen? Ja, vielleicht. Oder halt: Muse in hart und gut. (8)

Anspruch: Hallo? "Muse in hart und gut." Steht doch oben! (8)

Albumcover zu "Coma Ecliptic"

Albumcover zu "Coma Ecliptic"

Artwork: Ein schwebender Beardo im Nachthemd? Das letzte Tannenzäpfle war wohl schlecht... (6,5)

Aussehen: Jo, fünf Typen eben. (08/15)

Aussage: "This new tank top is limited to 50." 50 zu viel, wenn Sie mich fragen. (5,5)


Wertung: Von "0" (absolutes Desaster) bis "10" (absoluter Klassiker)