Bild des Tages: Michael Jackson wirft das Handtuch - DER SPIEGEL
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Bild des Tages Michael Jackson wirft das Handtuch

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Foto: DDP



Der große Unsichtbare, der sich hier am Fenster der Präsidentensuite des luxuriösen Berliner Hotels Adlon zeigt, ist kein Geringerer als der exzentrische Superstar Michael Jackson, 44, der seit Dienstagmittag für einige Tage in der Hauptstadt weilt. Mitgebracht hat er seine drei Kinder Prince, 5, Paris Michael Katherine, 4, und Prince Michael II., 9 Monate und ein weißes Handtuch, das er den begeisterten Fans zuwarf. Die Meute balgte sich so heftig um den Schatz, dass einem älteren Herren eine Platzwunde am Kopf zugefügt wurde - wo Jackson auftaucht, gibt es halt immer noch Tumulte, egal, ob der "King of Pop" noch Musik veröffentlicht, oder nicht.

In Berlin bekommt er jedenfalls am Donnerstag vom Medienkonzern Burda am Donnerstag ein "Bambi" für sein Lebenswerk. Laut US-Medienberichten freut er sich schon sehr auf den "philantrophischen Preis", der ihm da verliehen werden soll. Frisch gefeiert muss er dann schleunigst zurück nach Santa Maria, einem idyllischen Küstenörtchen in Kalifornien unweit seiner "Neverland"-Ranch, um erneut im Prozess um die abgesagten Millenniumskonzerte auszusagen.

Ob übrigens seine inzwischen mehrfach operierte Nase noch dran ist, wissen wir nicht. Berliner Augenzeugen berichten zwar, sie hätten Jackson leibhaftig und von Angesicht zu Angesicht gesehen, doch die Medien spekuklieren bereits über einen Doppelgänger. Die Wahrheit verbarg sich am Nachmittag hinter einer teuren Adlon-Gardine...

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