Grammy-Bilder Alicia im Wunderland
Los Angeles - Keys konnte insgesamt fünf Preise mit nach Hause nehmen: Die 21-jährige New Yorkerin war mit ihrem Debüt-Album "Songs In A Minor" und ihrer Hit-Single "Fallin'" sechs Mal nominiert worden. Die Grammy-Queen gewann unter anderem in der Hauptkategorie Song des Jahres und beste neue Künstlerin. Mehr als fünf Grammys, die von der National Academy of Recording Arts & Sciences vergeben werden, hat noch keine Frau bei einer Preisverleihung gewonnen.
Präsentierte sich bei den Grammys im schrägen Monroe-Look: Christina Aguilera
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Beste Rap-Single und bestes Rap-Album: Outkast erobern den HipHop-Olymp
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Unschlagbare R&B-Queens: Destiny's Child
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Veteran mit bestem Video-Auftritt: Funk-Altstar Bootsy Collins mit seinem Grammy für seine Performance im Fatboy-Slim-Video "Weapon Of Choice"
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Jetzt neu mit Lockenmähne: Popstar Britney Spears war natürlich auch da, Preise gab's allerdings nicht...
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Jetzt wird's langsam eng auf dem Kaminsims: U2 (hier Sänger Bono) gewannen ihren 13. und 14. Grammy
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Beste Rapperin: Auch Missy Elliott freute sich über ihre beiden Grammys
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Erfolg für "Moulin Rouge!": Christina Aguilera, Mya, Pink und L'il Kim performten ihre Grammy-prämierte Version von "Lady Marmalade"
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Alicia im Wunderland: Mehr als fünf Grammys gewann noch keine Sängerin...
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Keys ließ ihre beiden Konkurrentinnen India.Arie und Nelly Furtado
weit hinter sich. Arie, die mit ihrem Debütalbum "Acoustic Soul" und
dem Hit "Video" insgesamt sieben Mal nominiert war, ging leer aus.
Furtado hatte vier Anwartschaften, gewann aber mit ihrem Hit "I'm
Like A Bird" nur in der Kategorie bester weiblicher Pop-Gesang.
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Die neue Grammy-Queen musste sich lediglich beim Rennen um den Preis für die Schallplatten-Aufnahme des Jahres geschlagen geben. Für die Dubliner Alt-Rocker U2 um Leadsänger Bono war der Sieg in dieser Kategorie bereits der zweite innerhalb von zwei Jahren.
2001 hatten sich die Iren diesen Titel mit ihrem Hit "Beautiful Day" gesichert. In diesem Jahr waren sie acht Mal nominiert. Insgesamt heimsten die Dubliner Rocker, die schon seit 1978 gemeinsam Musik machen, bisher 14 Grammys ein. Bestes Album des Jahres wurde überraschend der Soundtrack zu der Hollywood-Südstaatenkomödie "O Brother, Where Art Thou?".
In der Album-Kategorie - der prominentesten von allen 101 Grammy-Sparten - setzte sich die von T-Bone Burnett produzierte Film-Musik gegen die Alben von U2 sowie von Arie und gegen Bob Dylans "Love and Theft" ebenso durch wie gegen "Stankonia" von den Rap-Musikern Outkast. Der 60-jährige Dylan gewann einen Grammy für das beste zeitgenössische Folk-Album.
Outkast siegte in der Kategorie bestes Rap-Album und gewann mit "Ms. Jackson" auch den Grammy für den besten Rap-Song. Die Musik zum Soundtrack von "O Brother..." war von zahlreichen verschiedenen Künstlern eingespielt worden, unter ihnen der 75-jährige Banjo-Spieler Ralph Stanley, die Bluegrass-Musikerin Alison Krauss und Country-Veteranin Emmylou Harris.
Zu den Gewinnern der Grammy-Nacht in insgesamt 101 Kategorien gehörten auch Stars wie James Taylor, Christina Aguilera, Eric Clapton, Usher, Destiny's Child, Linkin Park, Lucinda Williams und Sade.
Die deutschen Hoffnungen wurden dagegen enttäuscht: Sie hatten vor allem im Bereich der klassischen Musik gelegen, wo sich neben anderen Orchestern die Berliner Philharmoniker und die Dresdner Staatskapelle Hoffnungen gemacht hatten.