Hörbeitrag: Das echte "Ghetto"-Gefühl - DER SPIEGEL
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Hörbeitrag Das echte "Ghetto"-Gefühl

Wie man Millionen mit weichgespültem "Smooth Jazz" verdient und trotzdem seinen Biss behält: Der Jazz-Gitarrist George Benson über alte und neue Musik-Ideale.
Von Christian Broecking
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Schon Wochen vor Erscheinen seines neuen Albums "Absolute Benson" führte George Benson mit der Auskopplung "The Ghetto/El Barrio" die Club-Charts an. Benson begann in den Sechziger Jahren als Jazzgitarrist, vor 25 Jahren erreichte er mit seinem Album "Breezin" Superstar-Status.

Seitdem scheint er mit seinem popformatierten Souljazz auf Erfolg abonniert zu sein. Er prägte damit das in Amerika heute sehr erfolgreiche "Smooth Jazz"-Format - doch die Kritiker nannten es Fahrstuhlmusik und warfen ihm vor, den Jazz an den Popmarkt verraten und verkauft zu haben. Der achtfache Grammygewinner wurde im März 57 Jahre alt und stellte seine neue CD unlängst auf dem Hamburger Jazzport-Festival auch in Deutschland vor. SPIEGEL ONLINE traf George Benson, der in New Jersey und auf Hawaii lebt, in New York.

Audio-Interview mit George Benson