Mose Allison: Jazz-Pianist und Sänger ist tot - DER SPIEGEL
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Vorbild für The Who und die Stones Jazzpianist Mose Allison ist tot

Britische Bluesrock-Bands verehrten ihn, in den USA machten ihn auch seine trockenen satirischen Texte bekannt: Der Pianist und Sänger Mose Allison ist gestorben. Er war 89 Jahre alt.
Mose Allison
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Foto: imago/ZUMA Press
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Mose Allison ist tot. Der Jazzpianist und Sänger starb am Dienstag in seinem Haus in South Carolina. Das teilte seine Tochter, die Countrysängerin Amy Allison, der Presse mit.  Allison wurde 89 Jahre alt. Er war zu Beginn der Sechzigerjahre mit eigenen Songs bekannt geworden, nachdem er zunächst mit Jazzlegenden wie Stan Getz und Gerry Mulligan gespielt hatte.

Mose Allison entwickelte einen Stil, der die musikalischen Traditionen des Jazz und Blues mit den Alltagsbeobachtungen der Folkmusik vereinte. In Lyrics zu Songs wie "Your Mind Is on Vacation (And Your Mouth Is Working Overtime)" - "Dein Hirn macht Ferien und Dein Mund Überstunden" -, schlug sich ein ironischer und trocken spottender Ton nieder, der Allison auch als Texter berühmt machte.

Für die jungen britischen Bluesrock-Bands der Sechzigerjahre war Allison ein Held. Die Rolling Stones und die Yardbirds nannten ihn als Vorbild, The Who spielten seinen Song "Young Man Blues" live und zitierten ihn in ihrem eigenen Welthit "My Generation".

Auch Elvis Costello, The Clash und Diana Krall coverten seine Songs, die Pixies widmeten ihm ihren Track "Allison".

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