Reality-TV "Big-Ozzy" wird geschäftstüchtig
New York - Für die erste Staffel mit zehn Sendungen hatten der ehemalige "Black Sabbath"-Sänger und seine schrille Familie 200.000 Dollar bekommen, berichtet "Daily Variety" am Freitag. Jetzt verhandele Osbourne mit MTV über einen Anschlussvertrag in Höhe von 20 Millionen Dollar (22,3 Millionen Euro), meldet das Fachblatt.
Für diese Summe will sich die Familie weiterhin auf die Pelle rücken lassen. Mit Ausnahme von Bade- und Schlafzimmern, die in dem riesigen, aber sehr eigen eingerichteten Haus für die Kameras tabu sind, steht den Zuschauern jede Tür offen. Und was man dort neben Ozzys Tätowierungen und Hundepipi auf der Couch zu sehen kriegt, ist schon Kult. In den USA hat sich die Reality-Show "Die Osbournes" mittlerweile zur erfolgreichsten halbstündigen Serie des Kabelsenders entwickelt. In Deutschland läuft die Serie auf MTV mit Untertiteln.
Der Rubel wird, so hoffen die Osbournes, auch auf anderem Wege in ihren Geldbeutel rollen - und zwar über die Vermarktung von Kult-Souvenirs aus ihrem Haus in Beverly Hills. Sony Music will darüber hinaus den Soundtrack der Serie aufpeppen und mit einem Song der Osbourne-Tochter Kelly herausbringen. Sie soll Madonnas Hit "Papa Don't Preach" singen.
In den neuen Folgen soll laut "Daily Variety" auch die älteste Tochter Aimee auftreten. Sie hatte bisher offenbar keine Lust, ihr Privatleben vor Millionen Fernsehzuschauern auszubreiten.