Sérgio Mendes: Brasilianischer Jazzmusiker im Alter von 83 Jahren gestorben - DER SPIEGEL
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Im Alter von 83 Jahren Brasilianischer Jazzmusiker Sérgio Mendes ist tot

Sein Cover von »Mas que nada« war ein Welthit: Der brasilianische Pianist und Grammy-Gewinner Sérgio Mendes ist in Los Angeles gestorben. Er wurde 83 Jahre alt.
Sérgio Mendes im Jahr 2021
Sérgio Mendes im Jahr 2021

Sérgio Mendes im Jahr 2021

Foto: Chris Pizzello / dpa

Die brasilianische Musiklegende Sérgio Mendes ist im Alter von 83 Jahren in Los Angeles gestorben. Das teilte die Familie in einem Statement mit. Mendes war für seine Mischung aus Sambaklängen und Bossa-Nova-Rhythmen bekannt. Sein Cover des Songs »Mas que nada«, ursprünglich geschrieben von dem ebenfalls brasilianischen Musiker Jorge Ben, war ein Welthit.

In den vergangenen Monaten habe Mendes an den Folgen einer Covid-Erkrankung gelitten, teilte die Familie mit. Seine Frau und musikalische Partnerin der vergangenen 54 Jahre, Gracinha Leporace Mendes, und seine Kinder seien bei seinem Tod an seiner Seite gewesen.

Wichtiger Vertreter des Samba-Jazz

Mendes wurde am 11. Februar 1941 in Niterói im Bundesstaat Rio de Janeiro geboren. Er erhielt eine klassische Klavierausbildung und begann in den Fünfzigerjahren seine Karriere in Musikkneipen. Er wurde zu einem der wichtigsten Vertreter des Samba-Jazz. Seit etwa 60 Jahren lebte er in Los Angeles.

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Der Pianist und Jazzmusiker veröffentlichte 35 Alben, das erste davon »Dance Moderno« im Jahr 1961. Mendes spielte an der Seite von großen Musikern wie Tom Jobim, Vinicius de Moraes und Frank Sinatra. In seiner 60-jährigen Karriere gewann er drei Grammys und wurde 2012 für den Song »Real in Rio«, Teil des Soundtracks zum Animationsfilm »Rio«, für einen Oscar nominiert.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version schrieben wir den Song »Mas que nada« Sérgio Mendes zu. Tatsächlich wurde er von Jorge Ben geschrieben und von Mendes gecovert. Wir haben den Fehler korrigiert.

kfr/dpa