Streisands Abschied(e): Bye Bye Barbra - DER SPIEGEL
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Streisands Abschied(e) Bye Bye Barbra

Barbra Streisand hat in Los Angeles der Bühne endgültig Lebewohl gesagt. Obwohl man sich da nicht so sicher sein kann.
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Los Angeles - Bei der Auswahl der Songs griff die amerikanische Unterhaltungsdiva, 58, bis auf die Anfänge ihrer langen Karriere zurück und begeisterte tausende Zuhörer im "Staples Center" von L.A. Den absoluten Höhepunkt erreichte die Show, als Streisand, nur von wenigen Instrumenten begleitet, den Song "Cry Me A River" vortrug. Der Abend war das erste von vier Farewell-Konzerten, mit denen sie sich, wie sie sagt, "für immer" von der Bühne verabschiedet.

Die US-Medien spekulieren seit Wochen, ob sich die Streisand wegen ihrer Bühnenangst zurückziehen will. Sie selbst begründet den Schritt mit dem Wunsch, mehr Zeit für die Familie zu haben. Nach einigen Zeitungsberichten wollen die im kalifornischen Malibu lebende Sängerin und ihr Mann, der Filmschauspieler James Brolin, ein Baby adoptieren. Streisand hat bereits einen 33-jährigen Sohn aus einer früheren Ehe. Sie ist seit zwei Jahren mit Brolin verheiratet.

Zu den Zuschauern in Los Angeles gehörten auch der amerikanische Komponist Burt Bacharach und Filmstar Sidney Poitier. Nach fester Überzeugung der Kritiker war Streisands Stimme nie weicher und ausdrucksvoller als an diesem Abschiedsabend.

Die Sängerin gab nicht zum ersten Mal vor tränennassen Fans ein umjubeltes Abschiedskonzert - so sang sie das letzte Mal beim Millennium in Las Vegas und zum wirklich allerletzten Mal im März in Sydney und Melbourne. Die Karten kosteten bis zu 2000 Mark.