Adele: Ihre Lieder sollen nicht bei Trumps Wahlkampfveranstaltungen laufen - DER SPIEGEL
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US-Präsidentschaftswahlkampf Adele will ihre Lieder nicht auf Trumps Bühnen hören

Erst Neil Young, dann Steven Tyler, nun Adele: Donald Trump lässt während seiner Wahlkampfveranstaltungen oft Musik von Popstars laufen. Jetzt hat die britische Sängerin klargestellt, dass sie keine politischen Kampagnen unterstützt.
Adele bei CNN-Interview (Archiv): Keiner politischen Kampagne die Erlaubnis gegeben
Adele bei CNN-Interview (Archiv): Keiner politischen Kampagne die Erlaubnis gegeben

Adele bei CNN-Interview (Archiv): Keiner politischen Kampagne die Erlaubnis gegeben

Foto: © Lucas Jackson / Reuters
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Was Outfit und Frisur betrifft, ist Donald Trump irgendwo in den Achtzigerjahren stehen geblieben. Musikalisch wähnt er sich aber auf der Höhe der Zeit. Bei seinen Wahlkampfveranstaltungen lässt der republikanische Präsidentschaftsanwärter oft Musik von Adele spielen, um die Stimmung anzuheizen.

Doch jetzt hat sich der britische Popstar von dem US-Milliardär distanziert. "Adele hat keiner politischen Kampagne die Erlaubnis gegeben, ihre Musik zu verwenden", sagte ein Sprecher von Adele dem US-Sender CNN .

Auf die Frage, ob Adele von Trump verlange, ihre Musik nicht mehr zu verwenden, sagt der Sprecher ausweichend, er wolle das nicht weiter kommentieren. Nach Angaben von CNN hat der Sender Trump um eine Stellungnahme gebeten.

"Das ist keine persönliche Angelegenheit mit Herrn Trump"

Bei den Adele-Songs, die auf Trumps Wahlkampfveranstaltungen gespielt wurden, handelt es sich dem Bericht zufolge um den James-Bond-Hit "Skyfall" und den Song "Rolling in the Deep", der ihr den Durchbruch bescherte. James Bond und Durchbruch, der Mix scheint nicht zufällig gewählt.

Vor wenigen Monaten hatte sich bereits Aerosmith-Frontmann Steven Tyler bei Trump beschwert und dem Politiker per Unterlassungsaufforderung verboten, den Song "Dream On" während Wahlkampfveranstaltungen zu spielen. "Das ist keine politische oder persönliche Angelegenheit mit Herrn Trump", sagte die Anwältin von Tyler damals: "Man muss einfach die Erlaubnis der musikalischen Urheber einholen."

Auch Neil Young hatte sich vor einigen Monaten bereits darüber beklagt, dass Trump den Song "Rockin' in the Free World" ohne Erlaubnis im US-Präsidentschaftswahlkampf verwendet hatte.

mka