Kino in Kürze »Pecker«
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DER SPIEGEL 50/1998
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ist auf englisch ein Kosename für das bestgehätschelte Organ des Mannes. Lange hat der alte Skandalhecht John Waters davon geträumt, einen Film mit diesem geni(t)alen Titel zu drehen; nun ist ihm das gelungen. Nur hat leider niemand Anstoß daran genommen. Eine zahmere Fabel hat Waters ("Pink Flamingos") allerdings auch selten kredenzt: Der arglose jugendliche Hobbyfotograf Pecker (Edward Furlong) aus Baltimore wird von einer geldgierigen New Yorker Kunsthändlerin (Lili Taylor) zum neuen Kunststar erklärt; er entdeckt, welche Nebenwirkungen der Ruhm zeitigt, und kehrt bescheiden heim ins traute Baltimore. Ein Film wie ein Familienfoto: Bitte lächeln und »Cheeeese« sagen. Irgendwie Käse