Kino in Kürze »Perdita Durango«
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DER SPIEGEL 45/1998
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»Perdita Durango«, das texanische Superweib mit der Vagina dentata, ist die Heldin eines sogenannten Kultromans von Barry Gifford, der schon den Stoff für zwei David-Lynch-Filme geliefert hat. Und auch auf der Leinwand (Regie: Alex de la Iglesia) gibt diese Perdita (Rosie Pérez) mit ihrem Spießgesellen Romeo Dolorosa zwischen Mexiko und Las Vegas ein paar Drogenhändlern soviel Zunder, wie es sich eine ordentlich schweinemäßige Männerphantasie nur wünschen kann: Das Blut spritzt, und die Gewalt ist berauschend. Da man in diesem Milieu treulosen Freunden, bevor man sie killt, stets ein aufmunterndes »Bis bald in der Hölle!« zuruft, darf der geneigte Pulp-Fan auf eine Fortsetzung hoffen